mini|Georg Janthur: Wellen, Horb, 2012

Georg Janthur (* 8. Juli 1958 in Wuppertal) ist ein deutscher Maler und Bildhauer.

Leben und Werk Georg Janthur war ein Großneffe des Künstlers Richard Janthur (1883–1956), der (mit Ludwig Meidner und Jakob Steinhardt) ein Gründungsmitglied der Künstlergruppe Die Pathetiker war. Im Jahr 1999 gründete Georg Janthur gemeinsam mit Uwe Schloen und Christian Futscher 1999 die Künstlergruppe Die Neopathetiker, um so das Pathos in der Kunst wiederzubeleben.Der Tagesspiegel, Berlin, 4. Oktober 2001

Während seines Studiums an der Fachhochschule Düsseldorf (Malerei/Bildhauerei, 1979–1985) unternahm er erste Studienreisen nach Mexiko auf den Spuren von B. Traven.El Informador, Mexico, 6. Januar 1996 Es folgten weitere sogenannte „Remake-Kunst-Reisen“: Die Tunisreise (Paul Klee/August Macke),WZ, Wuppertal 17. Mai 2001 die Harzreise (Heinrich Heine),WZ, Wuppertal 15. Februar 2007 der St. Victoire (Paul Cézanne),WZ, Wuppertal, 17. Dezember 1999Rheinische Post, Mönchengladbach, 10. Mai 2005 sowie das Kunst-Reise-Projekt „Go East“ ins Baltikum, nach Polen und Rumänien, in die Slowakei, nach Ungarn und in die Ukraine.WZ, Wuppertal, 11. September 2009 Im Rahmen eines Künstleraustauschs nahm Georg Janthur 2008 an einem Art Panel („Through our eyes“) im Education Center des Metropolitan Museums of New York teil.WZ, 12. Januar 2008 Neben der Malerei widmet sich Georg Janthur seit 2004 wieder verstärkt der Bildhauerei in Holz. Verheiratet ist Georg Janthur seit 1991 mit der Architektin Bettina Voss-Janthur. Er lebt und arbeitet in Wuppertal.

Einzelausstellungen (Auswahl) 1986: Galerie Appendix, Wuppertal 1987: Goethe-Institut, Mexiko D.F.La Jornada, Mexico, 17. Dezember 1987 1995: „Begegnungen in Mexiko“, Völkerkundliches Museum, VEM, Wuppertal 1996: „Der winkende Olmeke“, Goethe-Institut, Guadalajara / MexikoEl Informador, Mexico, 6. Januar 1996 1996: „Das erträgliche Sein“, Galerie Anna Franke, Solingen (mit Michael Klette)Solinger Morgenpost, Solingen, 15. Juni 1996 1997: Galerie im Ermelerspeicher, Städtisches Museum Schwedt/O. (mit Michael Klette)Gansener Nachrichten, Juni 1997 1998: „WellenWiederWellen“, Naturkundemuseum, Natureum Niederelbe, Balje 2003: „Die Tunisreise“, Museum Baden, SolingenSolinger Tageblatt, April 2003 2003: „Die Tunisreise“, Gerhard Marcks Haus und Villa Ichon, Bremen 2005: „Vom Gelb der Nacht und andere Dinge“, BIS, Altes Museum MönchengladbachWZ, Mönchengladbach 10. Mai 2005 2009: „Neopathetische Osterweiterung“, Landtag Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2011: „Milwaukee und andere Dinge“, Schloss Ritzebüttel, Stadt CuxhavenCux. Nachrichten, 2./3. Juli 2011 2014: „Garten der verbotenen Früchte“, Bergische Musikschule Wuppertal/Einern 2014: „Secret Garden“, Produzentengalerie ArtLABOR, München (mit Lena Lee und Bettina Winkelmann) 2015: „Secret Garden“, Galerie SK, Solingen (mit Michael Klette) 2015: „Landscape and Harvest“, Produzentengalerie Landshut (mit Andreas Komotzki)

Stipendien 1987: Stipendium im Wissenschaftlichen Studienzentrum – NA BOLOM, San. Cristobal d. l.C. / Mexiko 1997: Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Cuxhaven 2004: Denkmalschmiede Höfgen, Grimma-Kaditzsch

Arbeiten im öffentlichen Besitz mini|Georg Janthur: Leerstühle, Gevelsberg, 2004

Städtisches Museum, Schwedt/Oder Museum Baden, Solingen Von der Heydt-Museum, Wuppertal Skulpturenpark Ammersbek, Hamburg Skulpturenpark Burg Namedy, Andernach Stadt Gevelsberg Stadt Kenzingen

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Einzelnachweise

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