Julius Simmonds (* 12. Juni 1843 in Pyrmont, Fürstentum Waldeck;Kunst-Auktionshaus G. Adolf Pohl, Hamburg (Hrsg.): Künstlerischer Nachlaß Arthur Blaschnik †. Hamburg 1922, S. 21 (Digitalisat) † 24. April 1924 in Hamburg) war ein deutscher Genre-, Stillleben- und Porträtmaler der Düsseldorfer Schule.

Leben Nach dem Besuch der Stiftungsschule von Anton Rée in Hamburg besuchte Simmonds 1863 bis 1867 die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar, wo er von Arthur von Ramberg und Bernhard Plockhorst unterrichtet wurde.Paul Michael Linsmaier: Arthur von Ramberg. Dissertation, München 1977, S. 119Simmonds, Julius. In: Max Martersteig: Jahrbuch der bildenden Kunst. Berlin 1903, Spalte 237 (Digitalisat) Dann ging er auf die Kunstakademie Düsseldorf. In Düsseldorf war Simmonds Mitglied der Künstlervereins Malkasten. des Künstlervereins Malkasten Nach seinem Studium siedelte er sich in Hamburg an. Dort stellte er regelmäßig aus, insbesondere im Hamburger Künstlerverein von 1832, wo er Mitglied war, und im Kunstverein.Kunstverein in Hamburg: Ausstellungen 1858–2010 ()

Am 20. Oktober 2019 wurde eine Folge der Sendung Lieb & Teuer des NDR ausgestrahlt, die im Schloss Reinbek gedreht und von Janin Ullmann moderiert wurde. Darin wurde mit der Gemälde-Expertin Ariane Skora ein Ölgemälde von Simmonds aus dem Jahre 1882 besprochen, das ein großbürgerliches Wohnzimmer zeigt.Video Gemälde des Hamburger Malers Julius Simmonds auf ndr.de

Werke (Auswahl) mini|hochkant|Puppenspieler auf der Kirmes, Düsseldorf, um 1870 Puppenspieler auf der Kirmes, Düsseldorf um 1870 Großmutter mit Kind, 1879 Atelier, 1888 Spital in Kärnten Porträt einer Hofdame mit Rose Atelier, 1904

Literatur Simmonds, Julius. In: Ernst Rump: Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung, Otto Bröcker & Co., Hamburg 1912, S. 134 (Digitalisat)

Anne-Catherine Krüger: Simmonds, Julius. In: Der neue Rump. Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung. Hrsg.: Familie Rump. Überarbeitete Neuauflage des Lexikons von Ernst Rump. Ergänzt und überarbeitet von Maike Bruhns, Wachholtz, Neumünster 2013, ISBN 978-3-529-02792-5, S. 428.

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