Graf Heinrich Georg Adalbert Max von Rittberg-Stangenberg (* 17. Februar 1823 auf dem Gut Stangenberg, Kreis Stuhm, Westpreußen; † 24. April 1897 ebenda)Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser, B (Briefadel), Band II, Band 23 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1960, S. 343. ISBN 3-7980-0723-3. war ein deutscher Verwaltungsjurist, Rittergutsbesitzer und Parlamentarier.

Leben Heinrich von Rittberg war der älteste Sohn des Landrats Heinrich von Rittberg und der Offizierstochter Wilhelmine von Fritze (* 1791; † 1868). Er selbst besuchte das Gymnasium Marienwerder. Nach dem Abitur studierte er an der Albertus-Universität Königsberg Rechtswissenschaft. 1843 wurde er Mitglied der Corpslandsmannschaft Normannia.Kösener Korpslisten 1798 bis 1910, Hrsg. Karl Rügemer, Verlag der Academischen Monatshefte, Druck Carl Gerber München, Starnberg 1910, 142/90. Er trat nach dem Studium in den preußischen Staatsdienst und wurde Regierungsassessor bei der Regierung in Marienwerder. Von 1858 bis 1867 war er Landrat des Kreises Stuhm.Landkreis Stuhm Verwaltungsgeschichte und Landratsliste auf der Website territorial.de (Rolf Jehke) Graf Rittberg war Majoratsherr und Rittergutsbesitzer in Stangenberg, Kreis Stuhm. Als Kreisdeputierter wurde er 1874 zum Amtsvorsteher des Amtsbezirks Stangenberg ernannt.Amtsbezirk Stangenberg Verwaltungsgeschichte und Vorsteherliste auf der Website territorial.de (Rolf Jehke) Er war Mitglied und von 1885 bis 1890 Vorsitzender des Provinziallandtags der Provinz Westpreußen. Von 1890 bis 1894 war er Vorsitzender des Provinzialausschusses.

1859 heiratete Graf Rittberg zu Marienwerder seine Anna von Vegesack (* 1841; † 1887). Das Ehepaar hatte die Tochter Anna (* 1868; † 1957), diese war liiert mit dem Forstmeister August von Bruchhausen. Der Sohn Gerhard (* 1865; † 1947) gründete mit Hildegard von Enckevort, geschiedene von Gotsch, eine Familie, das Paar hatte eine Tochter Gerda, verheiratet mit Edgar Wöhlisch. Gerhard Graf Rittberg wurde preußischer Landforstmeister.

Oswald von Rittberg war sein Bruder.

Literatur Gothaisches Genealogisch Taschenbuch der Gräflichen Häuser 1889, Jg. 62, Justus Perthes, Gotha 1888, S. 830 f. Grafen v. Rittberg. II. Preußische Linie. Hans Friedrich von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, Jürgen von Flotow, Walter von Hueck: Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser, B (Briefadel), Band II, Band 23 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1960, S. 343. ISBN 3-7980-0723-3.

Einzelnachweise

Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Landrat (Provinz Preußen) Kategorie:Landwirt (Deutschland) Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Westpreußen Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Titulargraf Heinrich #Politiker 1823 Kategorie:Absolvent der Albertus-Universität Königsberg Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1823 Kategorie:Gestorben 1897 Kategorie:Mann