mini|hochkant|Antipoden von Ada Mee, 2015, Lithografie Ada Mee (* 1946 in Thüringen) ist eine deutsche Künstlerin, die in Heidelberg wirkt und in verschiedenen Techniken (Malerei, Lithografie, Fotografie) ihre Kunst zum Ausdruck bringt.

Leben Ada Mee wurde 1946 in Thüringen geboren und lebte bis zu ihrer Flucht in die Bundesrepublik Deutschland 1952 in Jena. Sie wuchs auf in Bremen, in der Eifel, auf der Schwäbischen Alb und in Stuttgart. In Stuttgart erhielt sie ihren Schulabschluss und begann das Studium der Architektur, das sie als Diplomingenieur in Karlsruhe abschloss. Sie lebt jetzt in Heidelberg, ist verheiratet und hat eine Tochter. Sie ist Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), im Heidelberger Forum für Kunst und in der Galerie Kunsthöfle Stuttgart-Bad Cannstatt.

Arbeitsweise, Zitat und Werk mini|hochkant|Hommage an Charlie Hebdo von Ada Mee, 2015, Inszenierte Fotokunst mini|hochkant|Das Wunder von Puijiang und E-Mann von Ada Mee, 2013 und 2015, Inszenierte Konzeptkunst mini|hochkant|Der Ring zum Richard-Wagner-Jahr von Ada Mee, 2013, Objekt aus zwei Neckar-Odenwald-Sandsteinblöcken mit Scheinfugen, Ring und Sockel aus V2A-Stahl mini|hochkant|Conchita, unterwegs zwischen den Geschlechtern von Ada Mee, 2014, Bronze, Karl Casper Guss

In ihren Arbeiten spiegeln sich reale Verhältnisse und eine Auseinandersetzung mit unserer artifiziellen Umwelt wider, bei der sie auch die malerische Komponente einbezieht. Beim Arbeiten taucht sie ein in diese Welt, zeigt dabei eine Realität, die aufgemischt von Emotionen durchdrungen wird und wie Traumfragmente erscheint. Sie malt, sie fotografiert, sie entdeckt und kombiniert Sichtbares und Vermutetes, sowohl Nähe als auch Distanz werden zusammengeführt auf der Suche nach der Einheit.

Malerei Mit Acrylfarben, Aquarellfarben, Gouache, Bleistift, Tusche auf Holz, Karton und verschiedenen Papiersorten.

Lithografien Steindrucke – in der Technik nach Sennefelder bis 1999. Änderung der Technik Druckplatten Aluminium, für jede Farbe eine Aluminiumplatte.

Inszenierte Fotokunst Ihre Fotokunst auf Leinwand, bezeichnet sie als Applicationart – künstlerische Verwandlung und/oder Abwandlung primärer Strukturen durch Malerei und/oder digitale Plots. Sie kombiniert Malerei und eigene Fotos, formt und gestaltet sie am Computer, ändert wieder Formen, ändert Farben, malt real, malt digital, bis sie sich mit ihrer Arbeit identifizieren kann.

Inszenierte Konzeptkunst In ihren nachgestellten Inszenierungen prallen starke gegensätzliche Gedankenwelten aufeinander, Phantasien gemischt mit Realitäten, die oft eine erschütternde Wirklichkeit aufzeigen.

Beispiele: Das „Wunder von Pujiang“ hat viele Menschen tief berührt. Der kleine chinesische Junge rutschte bei seiner Geburt im Mai 2013 auf einem Stehklo in ein Abflussrohr und konnte von der Feuerwehr durch eine dramatische Rettungsaktion aus dem 10 cm dicken Abflussrohr nach langen Stunden befreit werden. Es sind Körper zu sehen, die schönbehandelt sind, und Körper, die repariert sind, mit Prothesen und Kunst-Federbeinen. Andere Körper wiederum sieht man nicht mehr. Durch Seuchen wie Ebola oder multiresistente Keime sind sie in Schutzanzüge gezwungen, damit sie Hilfe für Kranke nicht mit dem eigenen Leben bezahlen müssen.

Anerkennungen und Förderungen 2013: Auswahl für den heise-kunstpreis 2014 2009: Förderung durch die Stiftungen Landesbank-Baden-Württemberg, Katalog: Lithographien vom Stein 2008: Förderungen durch die Stiftungen Landesbank-Baden-Württemberg, Katalog: Maroc mon amour. 1996, Malerei zur Ausstellung im Presseclub Bonn 2006: Anerkennung Profis „UnFAIRblümt“, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Berlin 2006: Kunstpreis des Landkreises Alzey-WormsThekla Greiner: Kunstpreis des Landkreises Alzey-Worms. 2006, S. 1. 2005: Auswahl für den Grafik-Kalender Johann Kasper Zeus, 2006, Stadt Kronach

Ausstellungen Internationale und überregionale Gruppenausstellungen 1993: Galerie Everarts, Paris 1996: Presseclub Bonn, Maroc mon amour 2002, 1998: Foire Internationale Lac Luxembourg, Salon de Printemps, Letzeburger Artisten Center 2011, 2008, 2006, 2004, 1999: Wilhelm-Fabry-Museum HildenSandra Abend: Schmerz – Bilder vom Menschen. 2008, S. 10, 11. 2013, 2005, 2004, 2003, 2002, 2001, 2000: Mini Print International de Cadaques Spain 2000: Stadt-Museum Halle an der Saale, Halle und das Salz der Erde 2000: Stadt-Museum Pforzheim, Drogen 2014, 2006, 2002: Miniatur International Fürstenwalde, Spree 2004: Internationaler Licher-Fotopreis 2005: Frauenmuseum Bonn 2005: Museum van Bommeln van Dam, Venlo, Niederlande 2015, 2007, 2005: Kunstforum Rheinbach '99 e. V., Kunst auf dem Campus 2007: Schlossmuseum Stadt Schwarzenberg, art und figura 2008: Third Beijing International Art Biennale China, Peking 2008: Senckenberg-Museum, Frankfurt am Main, Senckenberg-Brunnen 2012: Museum Zündorfer Wehrturm, Köln 2014, 2013, 2012, 2009: Marler Kunststern, Marl 2014, 2013: Internationale Biennale Hamburg

Einzelausstellungen (Auswahl) 1991: Villa Meixner Brühl, Sammlung des KulturForums Europa, Schicksale 1992: Rathaus Heilbronn, Steindrucke 1993: Mettnau-Radolfzell, Menschen – Landschaften 1997: Galerie Adelfinger, Lampertheim, Gemalt-Gedruckt-Geformt 1999: Cas Karlsruhe, Positiv 2007: Bad Bergzaberner KunstSaison 2010: Galerie Kunsthöfle, Stuttgart, code 08-21Iris Frey: Kritische Blicke hinter die virtuelle Parallelwelt. 9. Juli 2010, Kultur, Cannstatter/Untertürkheimer-Zeitung 2011: 6. Bergzabener KunstSaison im Schloss der Herzöge von Zweibrücken 2013: Museum für ostdeutsche und osteuropäische Kunst, Sank JulianSabrina Schreiner: Notfalls spricht Excalibur ein Machtwort. DIE RHEINFALZ, 16. April 2013. 2015: Galerie Kunsthöfle, Stuttgart, Mensch wer bist du?Prof. Dr. Helge Bathelt, M. A.: Mensch wer bist du? 16. Januar 2015, Wissenschaftlicher Vortrag, Stuttgart Bad-Cannstatt.Iris Frey: Die Welt im kritischen Diskurs. 21. Januar 2015, Kultur, Cannstatter/Untertürkheimer-Zeitung

Weitere überregionale Ausstellungen (Auswahl) 2015: Inszenierung der Realität, Heidelberger Forum für Kunst 2015: Sportlich, Heidelberger Forum für KunstCaroline Blarr: Der Fall Lance Armstrong. 18. Juni 2014, Mannheimer Morgen 2014: Illustrierte Gedichte von Christian-Morgenstern, Werder (Havel) 2013: Wellen, QQTec, Hilden 2013: Heimat, Heise-Kunstpreis-Kalender 2014, alte Feuerwache, Dessau 2012: genug ist genug, Heidelberger Forum für KunstDr. Heide Seele: Appell zur Solidarität. 22. Oktober 2012, Feuilleton, RNZ 2012: Wertschöpfung, Galerie Kunsthöfle, StuttgartIris Frey: Kunst als Wertschöpfung. 12. Dezember 2012, Kultur, Cannstatter/Untertürkheimer-Zeitung 2010: Nachts, Heidelberger Forum für KunstDr. Heide Seele: Das Katzenvieh löst Gänsehaut aus. 16. Juni 2010, Feuilleton, RNZ 2009: Visionen, 10. Kunstkreuz Berlin-Kreuzberg 2008: Die Freiheit, die ich meine, 9. KunstKreuz Berlin-Friedrichshain 2008: SpielArt, Landesausstellung des Bundesverbandes Bildender Künstler 2008: Zirkus, VIII. Jesteburger Kunstwoche 2008: Im Namen der Lippischen Rose, Kunst- und Designpreis 2007: Überzeichnet, Heidelberger Forum für KunstDr. Heide Seele: Das Politische und das Private. 12. Februar 2007, Feuilleton, RNZ 2006: Schaufenster à la Art, Kunstpreis des Landkreises Alzey-Worms 2006: Die Kunst des Alterns, Caritas Altenhilfe, BerlinProf. Dr. Bernd-Wolfgang Lindemann: Die Kunst des Alterns. Urkunde Berlin, 1. September 2006. 2006: Bewegung, Dynamik und Kraft, Kunstpreis Wesseling 2006: wie die sachen oft querre gehen, Kunstpreis der Stadt Augsburg 2005: Johann Kasper Zeus-Kalender 2006, Kronach 2005: Nibelungenlied, AmtsHausGalerie, Stadt Freudenberg 2004: Grenzfälle, VI. Kunstwoche Jesteburg 2004: Zeitgenössische bildende Kunst, SalzburgDr. Klaus Peter Böhner: Zeitgenössische bildende Kunst. Salzburg 2004, S. 2. 2002: Reaktion-Bilder, Hermann Hesse Calw International 2002: Literarischer Simrock-Freiligrath-Weg, Bad Honnef 2001: Welde Galerie, Schwetzingen 2001: Kunst im Burggrafiat, Stadt Alzey 2000: Jubiläumsbilder, Galerie der Sparkasse Karlsruhe 2000: Sichtweisen, Öhringer Schloss, Große Kreisstadt Öhringen 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2007: Heidelberger Forum für Kunst

Literatur Wilhelm-Fabry-Museum Hilden: Dem Gehirn auf der Spur, Denken – Erinnern – Vergessen. Type § Print Hilden, 2011, ISBN 978-3-940710-15-4, S. 78, 79. Wilhelm-Fabry-Museum Hilden: Schmerz – Bilder vom Menschen. Type § Print Hilden, 2008, ISBN 978-3-940710-01-7, S. 10, 11, 108, 109. Wilhelm-Fabry-Museum Hilden: Augenblick, verweile doch du bist so schön! Digitaldruck Hilden, 2006, ISBN 3-9808326-4-3, S. 74, 75. Wilhelm-Fabry-Museum Hilden: Tischlein deck‘ dich! Digitaldruck Hilden, 2004, ISBN 3-9808326-2-7, S. 78, 79. Frauenmuseum Bonn: 15. Kunstmesse. Druck und Verlag Gebrüder Kopp Köln, 2005, ISBN 3-928239-95-3, S. 37. Kulturaustausch Hamburg-Übersee e.V., Galerie Kunststätte am Michel, Hamburg: Internationale Biennale Hamburg: Umwelt im Ökologiediskurs – rund um die Elbe 2012, ISBN 978-3-9813994-1-7, S. 102, 103. Kulturaustausch Hamburg-Übersee e.V., Galerie Kunststätte am Michel, Hamburg: Internationale Biennale Hamburg: Umwelt im Ökologiediskurs-Erneuerbare Energien. Printed in Germany, 2014, ISBN 978-3-9813994-5-5, S. 94, 95. Thomas Münch, Martina Biesenbach: Glück. Frank & Timme, 2014, ISBN 978-3-7329-0008-4, S. 186. Art Direktor Gisela Erdmannsdörfer: ART Stuttgart. Nr.13. 2013, S. 27. Editor on Duty Chen Zhenxin: The Album of the third Beijing International Art Biennale China. 2008, S. 64.

Weblinks

Website Ada Mee

Einzelnachweise

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