Der Norddeutsche Wissenschaftspreis ist ein Preis, der gemeinsam von den Wissenschaftsministerien der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, der Freien Hansestadt Bremen und der Freien und Hansestadt Hamburg seit 2012 vergeben wird. Der Preis wird seit einer Evaluierung 2018 biennal vergeben und ist mit insgesamt 250.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung würdigt erfolgreiche länderübergreifende Forschungskooperationen in Norddeutschland. Die Ausrichtung des Preises ist an den wechselnden Vorsitz der Norddeutschen Wissenschaftsminister:innenkonferenz gebunden.

Preisträger 2012: „DFG-Forschergruppe BioGeoChemie des Watts“ (Universität Oldenburg, Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie) 2013: „Genomforschung an Mikroorganismen – Schlüsseltechnologien für die Biowissenschaften“ (Universität Göttingen, Universität Greifswald) 2014: „Forschungsverbund Windenergie“ (Universität Oldenburg, Universität Hannover, Universität Bremen, Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) 2015: „Kaltwasserkorallen im Atlantischen Ozean: fragile Bio/Geosysteme unter dem Einfluss von Klima- und Umweltveränderungen“ (Forschungszentren MARUM der Universität Bremen, Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven) 2016 „Sprachvariationen in Norddeutschland“ (Universität Kiel, Universität Hamburg, Universität Frankfurt/Oder, Universität Potsdam, Universität Bielefeld, Universität Münster) 2018 „Multi-Meta-Omik: Neue Technologien für neue Herausforderungen der norddeutschen Landwirtschaft im Klimawandel“ (Universität Kiel, Universität Göttingen) 2020 „Geodäsie und Klimaforschung – Wechselwirkung zwischen Kohlenstoff- und Wasserkreislauf“ (Universität Bremen, Universität Hannover, DLR) DASHH (Data Science in Hamburg – Helmholtz Graduate School for the Structure of Matter) 2022 Center for Integrated Multiscale Materials Systems (Technische Universität Hamburg, Universität Hamburg, Deutsches Elektronen-Synchrotron, Helmholtz-Zentrum Geesthacht) „Homeo-Hirn“ (Technische Universität Braunschweig, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Lübeck) 2024 „Transferpfade norddeutscher Universitäten in der biomedizinischen Forschung (T-NORTH)“ – Leibniz Universität Hannover; „Formatives Assessment beim Schreiben: Automatisiertes Feedback unter Verwendung von künstlicher Intelligenz (FORMAT)“ – Universität Hildesheim; „Forschungsnetzwerk Nord: Reproduktive Gerechtigkeit (ReproGerecht)“ – Universität Rostock 2026 „Initiative for Digital Implant Research“ – Kooperative mehrerer Institutionen zur Weiterentwicklung von Implantaten mittels Digitaler Zwillinge „DEEP-DV – Disrupt, Evade, Exploit“ – Initiative zur Aufklärung der Mechanismuen chronischer uns akuter Infektionen mit DNA-Werben „Der Magnetsinn von Zugvögeln: Von Quantenzuständen zur biologischen Funktion“ – Aufklärung der molekularen Mechanismen des Magnetsinnes von Zugvögeln

Weblinks Norddeutscher Wissenschaftspreis – Forschung mit Auszeichnung und Preisträger der vergangenen Jahre bei schleswig-holstein.de https://norddeutscher-wissenschaftspreis.de/

Einzelnachweise

Kategorie:Wissenschaftspreis (Deutschland) Kategorie:Norddeutschland Kategorie:Erstverleihung 2012