Dekanat Tauberbischofsheim Bistum: Freiburg Dekanatsnummer: 22 Seelsorgeeinheiten: 10 Pfarreien: 61 Gläubige: ca. 55.000 (Stand: 21. Juli 2011) Dekan: Thomas Holler Stellvertretender Dekan: Joachim Seraphin Internetseite: www.kath-dekanat-tbb.de

Das Dekanat Tauberbischofsheim ist seit der Dekanatsreform ab dem 1. Januar 2008 eines von 26 Dekanaten in der römisch-katholischen Erzdiözese Freiburg. Geographisch ist das Dekanat ein ländlich geprägtes Flächendekanat, das einen Großteil des Main-Tauber-Kreises umfasst, jedoch auch Gebiete des Neckar-Odenwald-Kreises und des Hohenlohekreises betrifft. Der Dekanatssitz befindet sich in Tauberbischofsheim, der Kreisstadt des Main-Tauber-Kreises in Baden-Württemberg.Dekanat Tauberbischofsheim: . Beschlussfassung vom 21. Juli 2011 auf kath-dekanat-tbb.de. Abgerufen am 10. Juni 2015.

Geschichte Dekanat mini|Vorderansicht des Dekanatsgebäudes in Tauberbischofsheim (2016) mini|Bildnisse der heiligen Lioba von Tauberbischofsheim und des heiligen Martin von Tours am Dekanatsgebäude Dekanatsreform Am 1. Januar 2008 kam es mit einer Dekanatsreform im Erzbistum Freiburg zur Bildung des Dekanats Tauberbischofsheim als einem von 26 Dekanaten. Dieses ging aus drei Altdekanaten hervor: Lauda, Tauberbischofsheim und dem ehemaligen Dekanat Krautheim, das bis zur vorletzten Dekanatsreform bestand. Die drei Altdekanate charakterisieren dabei verschiedene kulturgeschichtliche Landschaften des Nordens der Erzdiözese Freiburg. Während Tauberbischofsheim über Jahrhunderte Teil des Erzbistums und Kurhochstifts Mainz war (die Überlieferung der Statuten des Dekanats im Dekanatsarchiv reichen in das Jahr 1344 zurück), gehörte Lauda dagegen als ehemalige Oberamtsstadt des Hochstifts Würzburg in die Gemengelage zwischen Mainz und Würzburg. Das Altdekanat Krautheim reichte schließlich als Südspitze des Dekanats deutlich ins Hohenlohische.

Pastoralkonzeption Mit Beschlussfassung vom 21. Juli 2011 veröffentlichte das Dekanat Tauberbischofsheim im Oktober 2011 eine Pastoralkonzeption. Diese legt „eine gezielte und differenzierte Aufgabenverteilung im Dekanat“ fest. Daneben „soll gewährleistet werden, dass durch arbeitsteilige Kooperation der einzelnen Seelsorgeeinheiten und die damit gegebene Entlastung Freiraum für Schwerpunkte und innovative Aufgaben geschaffen wird.“Pastoralen Leitlinien der Erzdiözese Freiburg (PL), PL 7.2

Fusionen mehrerer Kirchengemeinden Von ursprünglich 15 Seelsorgeeinheiten im Dekanat Tauberbischofsheim verringerte sich deren Anzahl durch Zusammenlegungen bis zum 1. Januar 2015 auf zehn: Die Kirchengemeinde Lauda wurde zum 1. September 2013 um die Gemeinden der ehemaligen Seelsorgeeinheit Messelhausen ergänzt. Es entstand die Seelsorgeeinheit Lauda-Messelhausen.Unterbalbach: auf unterbalbach.de. Abgerufen am 29. Mai 2016.Erzbistum Freiburg: , 9. Mai 2013 auf ebfr.de. Abgerufen am 29. Mai 2016. Die Kirchengemeinden Großrinderfeld und Werbach bildeten ab dem 1. Januar 2015 die gemeinsame Seelsorgeeinheit Großrinderfeld-Werbach.Erzbistum Freiburg: Geographische Weiterentwicklung der Seelsorgeeinheiten im Erzbistum Freiburg. Entscheidungen des Ordinariatsrates. Erzbischöfliches Ordinariat Freiburg, Stabsstelle Kommunikation, 18. Juli 2010.Amtsblatt der Erzdiözese Freiburg vom 1. April 2015, S. 79.Fränkische Nachrichten: Pressegespräch der Katholischen Regionalstelle: Umstrukturierungen der Seelsorgeeinheiten bis 2015 / Regionaltag soll Gemeindeteams beleuchten / Veränderungen in Strukturen und Köpfen. 11. April 2014. Online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 16. Juni 2016. Die Kirchengemeinden Königshofen-Gerlachsheim und Lauda-Messelhausen fusionierten ab dem 1. Januar 2015 zur Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen. Die Kirchengemeinden Krautheim und Ravestein fusionierten zum 1. Januar 2015 zur Seelsorgeeinheit Krautheim-Ravenstein.Seelsorgeeinheit Krautheim-Ravenstein: Über uns, Logo. Online auf www.kath-kras.de. Abgerufen am 29. Mai 2016. Die Kirchengemeinden Külsheim und Bronnbach fusionierten zum 1. Januar 2015 zur Seelsorgeeinheit Külsheim-Bronnbach.

Kirchenentwicklung 2023 Im Rahmen der Kirchenentwicklung 2023 des Erzbistums Freiburg werden zum 1. Januar 2026 die bestehenden zehn Kirchengemeinden aufgelöst und zu zwei neuen Kirchengemeinden (Nord und Süd) zusammengelegt.Dekanat Tauberbischofsheim: Kirchenentwicklung 2023. Online unter www.kath-dekanat-tbb.de. Abgerufen am 23. Februar 2024.

Dekane des Dekanats 1963–1978: Ludwig MönchSeelsorgeeinheit Maria Magdalena: Geschichte. Online auf www.sse-maria-magdalena.de. Abgerufen am 14. April 2016.St. Nikolaus Plankstadt: auf st-nikolaus-plankstadt.de. Abgerufen am 14. April 2016. 1978–1982: Paul KaußSt. Nikolaus Plankstadt: auf st-nikolaus-plankstadt.de. Abgerufen am 14. April 2016. 1982–1992: Fritz Ullmer 1992–2009: Werner FlorianKatholische Kirchengemeinde Konstanzer Bodanrückgemeinden: auf bodanrueckgemeinden.de. Abgerufen am 14. April 2016. 2009–2022: Gerhard HaukFränkische Nachrichten: Gerhard Hauk neuer Dekan. 23. Juli 2009. Online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 14. April 2016. seit 2022: Thomas HollerSWR.de: Tauberbischofsheim: Pfarrer Thomas Holler neuer Dekan. Zuständig für knapp 50.000 Katholiken. 20. November 2022. Online unter www.swr.de. Abgerufen am 23. Februar 2024.

Gliederung Bis 2025: Seelsorgeeinheiten des Dekanats Das Dekanat Tauberbischofsheim gliedert sich bis 2025 in die folgenden zehn Seelsorgeeinheiten:Dekanat Tauberbischofsheim: auf kath-dekanat-tbb.de. Abgerufen am 10. Juni 2015. Boxberg‑Ahorn • Freudenberg • Großrinderfeld‑Werbach • Grünsfeld‑Wittighausen • Königheim • Krautheim‑Ravenstein‑Assamstadt • Külsheim‑Bronnbach • Lauda‑Königshofen • Tauberbischofsheim • Wertheim

Seelsorgeeinheiten zugehörige Pfarreien und Filialen SE Boxberg-Ahorn Pfarrkirchen: St. Aquilinus (Boxberg) mit den Filialen St. Kilian (Schweigern), Bobstadt, Epplingen und Wölchingen, St. Josef (Angeltürn), Allerheiligenkirche (Kupprichhausen) mit den Filialen St. Burkhard (Uiffingen) und Herz-Jesu-Kirche (Lengenrieden), St. Kilian (Unterschüpf) mit den Filialen St. Wendelin (Dainbach), Oberschüpf und Sachsenflur, St. Elisabeth (Windischbuch) mit der Filiale Schwabhausen, St. Maria (Eubigheim) mit den Filialen Hohenstadt und Buch, St. Kilian (Berolzheim) mit der Filiale St. Josef (Schillingstadt) Weitere Kirchen und Kapellen: Schwesternkapelle (Boxberg), Kapelle (Berolzheim), Kapelle (Obereubigheim) Klöster: Johanniterkommende Boxberg (1381 aufgehoben), Johanniterkommende Wölchingen (1287 nach Boxberg verlegt) SE Freudenberg Pfarrkirchen: St. Laurentius (Freudenberg), St. Nikolaus (Boxtal), St. Wendelin (Rauenberg) mit den Filialen Sieben Schmerzen Mariens (Wessental) und St. Leonhard (Ebenheid) Weitere Kirchen und Kapellen: Alte Laurentiuskirche (Freudenberg), Lourdeskapelle (Boxtal), Dürrhofkapelle (Rauenberg) (auch als Waldkapelle bezeichnet), St. Magarethe Kapelle im Otto-Rauch-Stift (Freudenberg), Friedhofskapelle St. Laurentius (Freudenberg) SE Großrinderfeld-Werbach Pfarrkirchen: St. Johannes der Täufer (Gerchsheim), St. Laurentius (Ilmspan), St. Laurentius (Werbachhausen) mit Filiale St. Michael (Brunntal), St. Maria (Wenkheim), St. Martin (Gamburg) mit den Filialgemeinden Niklashausen und Höhefeld, St. Martin (Werbach), St. Michael (Großrinderfeld), St. Vitus (Schönfeld) Weitere Kirchen, Kapellen, Kreuzwege und Wallfahrtsorte: 14-Heiligen-Kapelle (Brunntal), 14-Heiligen-Kapelle (Gamburg), Friedhofskapelle (Großrinderfeld), Maria Königin des Friedens (Gerchsheim), Marienkapelle (Hof Baiertal), Friedhofskapelle (Ilmspan), Maria-Hilf-Kapelle (Werbach), Maria-Hilf-Kapelle (Gamburg), Kreuzweg (Gerchsheim), Kreuzweg zur Wallfahrtskapelle Liebfrauenbrunn (Werbach), Wallfahrtskapelle Liebfrauenbrunn (Werbach), Mariengrotte (Werbachhausen) SE Grünsfeld-Wittighausen Pfarrkirchen: St. Peter und Paul (Grünsfeld) mit den Filialen St. Achatius (Grünsfeldhausen) und St. Laurentius (Paimar), St. Ägidius (Krensheim), St. Margaretha (Zimmern), Hl. Dreifaltigkeit (Kützbrunn), St. Martin (Poppenhausen), Allerheiligenkirche (Unterwittighausen) mit Filiale St. Ägidius (Oberwittighausen), St. Regiswindis (Vilchband) Weitere Kirchen, Kapellen und Kreuzwege: Kreuzweg (Grünsfeld), Hofkapelle (Hof Lilach), Kreuzkapelle (Hof Lilach), Marienkapelle (Hof Uhlberg), Kreuzweg (Krensheim), Lourdeskapelle (Kützbrunn), St.-Sigismund-Kapelle (Oberwittighausen), Kreuzweg (Unterwittighausen) zur Waldkapelle (Unterwittighausen), Neumühlenkapelle (Unterwittighausen), Dorfmühlenkapelle (Unterwittighausen), Alte Kapelle (Vilchband), Neue Kapelle (Vilchband) SE Königheim Pfarrkirchen: St. Martin (Königheim) mit der Filiale St. Kilian (Brehmen), St. Peter und Paul (Gissigheim), St. Kilian (Pülfringen) Weitere Kirchen, Kapellen und Kreuzwege: Schutzengelkapelle (Gissigheim), Kapelle (Hof Birkenfeld), Laurentiuskapelle (Hof Esselbrunn), Friedhofskapelle (Königheim), auch Marienkapelle (Königheim), Gartelkapelle (Königheim), Haigerkapelle (Königheim), auch Bonifatiuskapelle (Königheim), Kreuzweg (Königheim), Kreuzweg (Pülfringen), Mariengrotte (Pülfringen), Sühnekapelle St. Bernhard (Pülfringen), Wegkapelle (Pülfringen), Kapelle (Weikerstetten) SE Krautheim-Ravenstein-Assamstadt Pfarrkirchen: St. Johann (Gommersdorf), St. Marien (Krautheim) mit der Filiale St. Valentin (Oberndorf), St. Georg (Klepsau), St. Kilian (Assamstadt), St. Marien (Winzenhofen), St. Johannes der Täufer (Ballenberg) mit den Filialen St. Margaretha (Erlenbach) und St. Michael (Unterwittstadt), St. Gertrud (Hüngheim) mit der Filiale Herz-Jesu-Kirche (Merchingen), St. Peter und Paul (Oberwittstadt) Weitere Kirchen, Kapellen und Kreuzwege: Alte Kilianskirche (Assamstadt) (heute Gemeindezentrum), Friedhofskapelle (Assamstadt), Kreuzweg (Assamstadt) zum Steffeskirchle (Assamstadt), Mariengrotte (Assamstadt), Bonifatius-Nothelfer-Kapelle (Oberwittstadt), Kapelle (Ballenberg), Friedhofskapelle (Krautheim) SE Külsheim-Bronnbach Pfarrkirchen: St. Martin (Külsheim) mit der Filiale St. Peter und Paul (Steinbach), St. Margareta (Eiersheim), St. Margareta (Hundheim), St. Laurentius (Uissigheim), St. Georg (Reicholzheim), St. Dorothea (Dörlesberg) Weitere Kirchen, Kapellen und Kreuzwege: Klosterkirche Mariä Himmelfahrt (Bronnbach), Konradskapelle (Bronnbach), Birkenkapelle (Hundheim), Friedhofskapelle St. Margareta (Hundheim), Hirtenkapelle (Hundheim), Annakapelle (Külsheim), Kapelle am Kirchberg (Eiersheim), Kapelle zur Heiligen Familie (Eiersheim), Josefskapelle (Eiersheim), Kapelle am Roten Rain (Külsheim), Katharinenkapelle (Külsheim), Kreuzweg in der Friedhofsmauer (Külsheim), Mariengrotte (Külsheim), Straßenkapelle (Külsheim) (auch Balze-Ries-Kapelle), Waldkapelle (Külsheim), Mariengrotte (Steinbach), Heilig-Kreuz-Kapelle (Steinfurt), Kreuzweg (Uissigheim) zur Stahlbergkapelle (Uissigheim) (auch Dreifaltigkeitskapelle (Uissigheim)), Hofkapelle (Vorderer Meßhof) Klöster: Zisterzienserabtei Bronnbach (aufgelöst 1802) SE Lauda-Königshofen Pfarrkirchen: St. Jakobus (Lauda), St. Vitus (Heckfeld), St. Martin (Oberlauda), St. Burkhard (Messelhausen), St. Georg (Oberbalbach), St. Markus (Unterbalbach), St. Antonius (Deubach) (ist der Diözese Rottenburg-Stuttgart zugeordnet), St. Mauritius (Königshofen) mit den Filialen St. Kilian (Beckstein) und St. Josef (Marbach), Hl. Kreuz (Gerlachsheim) Weitere Kirchen, Kapellen und Kreuzwege: Friedhofskapelle (Gerlachsheim), Käppele (Königshofen), Antoniuskapelle (Königshofen), Kreuzweg in der Friedhofsmauer (Lauda) neben der Marienkirche (Lauda), Kapelle zum heiligen Grab (Lauda) (auch Blutskapelle genannt), Kreuzweg in der Friedhofsmauer (Beckstein), Kreuzweg in der Friedhofsmauer (Gerlachsheim), Kreuzweg in der Friedhofsmauer (Oberlauda), Kreuzweg zur Mariengrotte (Oberlauda), Mariengrotte (Oberlauda), Mariengrotte (Lauda), Marienkapelle (Hofstetten)