mini|Wappen der Nomi(Sasa unter Schnee) Die Nomi-Matsudaira (, Nomi-Matsudaira-ke) waren eine Familie des japanischen Schwertadels (Buke), die sich von Matsudaira Mitsuchika ableitete. Sie hatte sich in NomiHeute ein Stadtteil von Gamagōri. (Mikawa) niedergelassen und diesen Namen angenommen. Mit einem Einkommen von 32.000 Koku gehörte die zuletzt in Kitsuki (Präfektur Ōita) residierenden Nomi zu den kleineren Fudai-Daimyō der Edo-Zeit.
Genealogie Shigeyoshi (; 1498–1580) diente nacheinander Tokugawa Kiyoyasu, Hirotada und Ieyasu. Shigekatsu (; 1548–1620) erhielt 1612 Sanjō (Echigo) mit 20.000 Koku. Er wurde 1617 nach SekiyadoHeute ein Stadtteil von Noda. (Shimousa) und dann 1619 nach YokosukaHeute ein Stadtteil von Kakegawa. (Tōtōmi), beide mit 26.000 Koku, versetzt. Seine Nachkommen residierten ab 1622 in Kaminoyama (Dewa) mit 40.000 Koku, ab 1626 in Sanda (Settsu) mit 30.000 Koku, ab 1632 in einem Festen Haus (Jinya) in RyūōHeute ein Teil von Usa. (Buzen) mit 37.000 Koku bzw. ab 1639 einer Burg in TakadaHeute ein Stadtteil von Miyama. (Bungo) und dann von 1645 bis 1868 in KitsukiSeit 1712 geschrieben, vorher . (Bungo) mit 32.000 Koku. Letzter Daimyō war Chikataka (親貴; 1838–1882), nach 1868 Vizegraf.
Anmerkungen
Einzelnachweise
Literatur Papinot, Edmond: Historical and Geographical Dictionary of Japan. Nachdruck der Ausgabe von 1910 durch Tuttle, 1972. ISBN 0-8048-0996-8.
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