Friedrich Wagner (* 14. September 1586 in Königsberg; † 10. September 1620 ebenda) war ein deutscher Historiker und Geschichtsprofessor in Königsberg.
Leben Wagner immatrikulierte sich im Sommersemester 1598 an der Albertina, studierte dann aber doch an der Universität Wittenberg, wo er 1617 als Magister phil. abschloss.
Nach seiner Rückkehr wurde er Hypodidascalus am Pädagogium und Geschichtsprofessor Albertus-Universität in Königsberg.
Wagner stiftete mit seiner Gattin ein Theologiestipendium („Wagnerarium“).Daniel Heinrich Arnoldt: Ausführliche und mit Urkunden versehene Historie der Königsbergischen Universität. Johann Heinrich Hartung, Königsberg in Preußen, 1746, 2. Teil, S. 5
Familie Er war mit Regina Raschnischin oder Ranisch (1603–1620) vermählt und hatte mit dieser einen Sohn Friedrich Wagner († vor 1706), der Rektor der St. Marienschule in Danzig war. Wagners Enkel und Sohn des obigen Friedrich war Georg Friedrich WagnerDaniel Heinrich Arnoldt: Ausführliche und mit Urkunden versehene Historie der Königsbergischen Universität. Johann Heinrich Hartung, Königsberg in Preußen, 1746, S. 328 († 1709), Stadtsyndikus in Tilsit.Dorothea Weichbrodt: Patrizier, Bürger, Einwohner der Freien und Hansestadt Danzig in Stamm- und Namenstafeln vom 14.–18. Jahrhundert. Danziger Verlagsgesellschaft Paul Rosenberg, Klausdorf bei Kiel, Band 5, 1993, S. 103 (Wagner).
Werke Monstrum Zwinglio-Calvinianum, Wittenberg 1617 de notis Antichristi, Königsberg 1618 (Disputation)
Literatur Altpreußische Biographie, Band 2, Marburg/Lahn 1967, S. 766 Daniel Heinrich Arnoldt: Ausführliche und mit Urkunden versehene Historie der Königsbergischen Universität. Johann Heinrich Hartung, Königsberg in Preußen, 1746, S. 397 u. S. 69
Einzelnachweise
Kategorie:Historiker Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg) Kategorie:Geboren 1586 Kategorie:Gestorben 1620 Kategorie:Mann