Antonius Höckelmann (* 26. Mai 1937 in Oelde; † 17. Juni 2000 in Köln) war ein deutscher Künstler.

Leben mini|hochkant|Grab Nordfriedhof Köln Höckelmann bildete sich von 1951 bis 1957 in seiner Geburtsstadt zum Holzbildhauer aus und studierte von 1957 bis 1961 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei Karl Hartung. Sein erster Galerist war der Kunsthändler Michael Werner, betreut wurde er ebenfalls durch die Galerie Zellermayer. Er war später auch bei verschiedenen anderen Galerien vertreten, wie bei Galerie Elke und Werner Zimmer, in Düsseldorf, Galerie Fred Jahn, München, De Weer Art Galerie, Outigem/Belgien oder bei der Galerie Claude Samuel, Paris.

1970 siedelte er nach Köln über und hatte einen Studienaufenthalt im Bahnhof Rolandseck bei Bonn. 1977 nahm er an der documenta 6, 1982 an der documenta 7 in Kassel, 1984 an der Ausstellung Von hier aus – Zwei Monate neue deutsche Kunst in Düsseldorf teil.

Viele seine Werke verbinden Plastik und Malerei. Holzskulpturen und auch Plastiken aus anderen Materialien (Bronze, Silberfolie, Stroh) wurden vollständig bemalt.

Höckelmann starb 2000 im Alter von 63 Jahren und wurde auf dem Kölner Nordfriedhof (Flur 22 Nr. 185) beigesetzt.

Auszeichnungen 1983: Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen

Ausstellungen (Auswahl) 1966: Galerie Michael Werner, Berlin 1972: Galerie im Goethe-Institut, Amsterdam 1972: Kunsthalle Baden-Baden: 14x14 1973: documenta 6 1975: Städt. Museum Schloss Morsbroich, Leverkusen 1984: Museum Abtei Liesborn 1984: Kunsthalle Düsseldorf 1985: Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf (Kat.) 1986: Kunstverein Hamburg 1987: Galerie Zimmer, Düsseldorf 1989: Stadt. Galerie Albstadt (Kat.) 1992: Kölnischer Kunstverein, Köln 1993: Rheinisches Landesmuseum, Bonn 1997: Deweer Art Gallery, Otegem/Belgien 1999: Nolan/Eckmann Gallery, New York 2000: Galerie Michael Werner, Köln 2002: Gustav-Lübke Museum, Hamm 2002: Museum Beckum 2020: Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen-Rolandseck

Literatur Hille Eilers: Rheingaustraße 1964 : Antonius Höckelmann, Plastik, und Hille Eilers, Malerei – ein Bericht von 1991 über eine Privatausstellung 1964 in Berlin-Friedenau, Rheingaustraße 15. Köln 1992 Karl Ruhrberg (Hrsg.): Zeitzeichen. Stationen Bildender Kunst in Nordrhein-Westfalen. DuMont, Köln 1989, ISBN 3-7701-2314-X. Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln (Hrsg.): Antonius Höckelmann. Skulpturen Handzeichnungen. Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln, 20.07.–17.08.1980. Köln 1980. Oliver Kornhoff, Jutta Mattern, Henrike Mund (Hrsg.): Antonius Höckelmann – alles in allem. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln , ISBN 978-3-96098-756-7. Heidelberger Kunstverein (Hrsg.): Antonius Höckelmann. Zeichnungen Skulpturen Holzreliefs Fingermalereien. Kunsthalle Bremen 8.03.–2.04.1992, Museen der Stadt Gotha Schloss Friedenstein 8.04.–3.05.1992. Heidelberg 1992, ISBN 3-926905-15-8 Werner Zimmer (Hrsg.): Antonius Höckelmann zum 60. Geburtstag: Eigelstein – Ahasver und Nero. Text: Martin Hentschel. 30. April – 5. Juli 1997, Galerie Zimmer, Düsseldorf 1997 Maike Trentin-Meyer/Carmen Sylvia Weber (Hrsg.): Antonius Höckelmann. Sammlung Würth, 19. Juli – 15. November 2015. Künzelsau: Swiridoff 2015 Marina Linares: Antonius Höckelmann : eine Kölner Künstlerlegende, in: Kölner Skizzen, 29 (2007),2 Zellermayer Galerie (Hrsg.): Antonius Höckelmann: Unveröffentlichte Werke aus vier Jahrzehnten. Berlin o. J.

Weblinks

Persönliche Website über den Nachlass des Künstlers Antonius Höckelmann bei artfacts.net Antonius Höckelmann bei zellermayer.de im Lehmbruck-Museum

Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Künstler (documenta) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1937 Kategorie:Gestorben 2000 Kategorie:Mann