Der Christian-Doppler-Preis ist eine von der Landesregierung Salzburg vergebene Auszeichnung zur Förderung naturwissenschaftlicher Arbeiten oder Erfindungen. Benannt ist der Preis nach dem in Salzburg geborenen Mathematiker und Physiker Christian Doppler (1803–1853).

Der Preis Der Preis wird seit 1972 alle zwei Jahre vergeben. Im Jahr 2015 beträgt das gesamte Preisgeld 12.000 Euro, wobei vier Preise mit einer Dotierung von je 3.000 Euro in den Kategorien Anwendungen des Doppler-Prinzips, Technische Wissenschaften, Informatik, Mathematik und Physik Geowissenschaften, Materialwissenschaften und Chemie Molekulare Biowissenschaften und Neurowissenschaften Zellbiologie und Organismische Biologie vergeben werden. Diese Preise werden auf Grund einer persönlichen Bewerbung an Personen unter 40 Jahren verliehen, welche im Bundesland Salzburg geboren wurden oder dort ihren Hauptwohnsitzen haben, ihren Universitätsabschluss an der Universität Salzburg abgelegt haben oder deren Arbeit einen Bezug zum Bundesland Salzburg hat.

Preisträger (Auswahl) 1976: Winfried Bernward MüllerUni Klagenfurt: Em. Univ.-Prof. Dr. Winfried Müller. Abgerufen am 15. August 2017. 1980: Wilhelm Foissner 1985: Kurt Kotrschal. Abgerufen am 3. Mai 2015. 1988: Gerhard Larcher 1995: Thomas Blaschke Claire GmachlTU Wien: Claire Gmachl. Abgerufen am 3. Mai 2015. 1997: Johannes Flöckner und Michael Meyer (Biowissenschaften) Andreas Magauer (Technische Wissenschaften einschließlich Umweltschutz) Wolfgang Schmid (Chemie, Mathematik und Physik) Robert Marschallinger (Geowissenschaften)Fünf Preisträger beim Christian-Doppler-Preis 1997. Salzburger Landeskorrespondenz vom 10. Juni 1998, abgerufen am 3. Mai 2015. 1999: Angelika Götzl (Technische Wissenschaften einschließlich Umweltschutz) Erika Inge Hausenblas (Chemie, Mathematik und Physik) Konrad Steiner und Thomas Schell (Geowissenschaften) Gernot Achatz und Martin Simon Luger (Biowissenschaften)Schausberger verlieh Christian Doppler-Preis 1999 an sechs Naturwissenschaftler/innen. Salzburger Landeskorrespondenz vom 21. Juni 2000, abgerufen am 3. Mai 2015. 2001: Bernhard Seiwald (Chemie, Mathematik und Physik) Waltraud Winkler (Geowissenschaften) Günter Lepperdinger, Harald Esterbauer, Robert Lindner (Biowissenschaften)Christian-Doppler-Preis 2001 an fünf Salzburger Wissenschaftler verliehen. Salzburger Landeskorrespondenz vom 4. Juni 2002, abgerufen am 3. Mai 2015. 2003: Bernhard Lendl (Sparte Technische Wissenschaften einschließlich Umweltschutz)derStandard.at - Doppler-Preis für Mikroorganismen online. Artikel vom 9. August 2004, abgerufen am 3. Mai 2015. Andreas Uhl (Sparte Chemie, Mathematik und Physik) Wolfgang Dämon und Thomas Felder (Biowissenschaften)Christian-Doppler-Preise 2003 des Landes vergeben. Salzburger Landeskorrespondenz vom 21. Juni 2004, abgerufen am 3. Mai 2015. 2005: Stefan Obermair (Sparte Anwendung des Doppler-Prinzips) Alexander Petutschnig (Technische Wissenschaften einschließlich Umweltschutz) Bernhard Krön (Chemie, Mathematik und Physik) Erwin Krenn (Geowissenschaften) Fritz Aberger (Biowissenschaften)Salzburg baut Forschungsfeld Biomechanik weiter aus. Salzburger Landeskorrespondenz vom 20. Juni 2006, abgerufen am 3. Mai 2015. 2007: Georg Schitter (Sparte Technische Wissenschaften einschließlich Umweltschutz) Peter Kritzer (Chemie, Mathematik und Physik) Günther Redhammer (Geowissenschaften) Richard Weiß, Peter Steinbacher und Claudia-Nicole Meisner (Biowissenschaften)Christian-Doppler-Preis 2007 an sechs verdienstvolle Wissenschaftler Salzburger Landeskorrespondenz vom 10. Juni 2008, abgerufen am 3. Mai 2015. 2009: Rupert Ursin (Sparte Chemie, Mathematik und Physik) Christian Maurer (Technische Wissenschaften einschließlich Umweltschutz) Alexandra Tieber (Geowissenschaften) Melanie I. Stefan (Biowissenschaften) 2011: Gunther Leobacher (Technische Wissenschaften, Mathematik und Physik) Ingrid Graz (Geowissenschaften, Materialwissenschaften, Chemie) Michael Wallner (Molekulare Biologie) Clemens Adolf Strohmaier (Organismische Biologie)Christian-Doppler-Preis 2013 ausgeschrieben - Preisträger 2011. Salzburger Landeskorrespondenz vom 25. März 2013, abgerufen am 3. Mai 2015.Burgstaller überreichte im Haus der Natur die Christian-Doppler-Preise 2011. Salzburger Landeskorrespondenz, 31. Mai 2012, abgerufen am 3. Mai 2015. 2013: Lisa Kaltenegger (Kategorie Anwendungen des Doppler-Prinzips, Technische Wissenschaften, Mathematik und Physik) Dirk Tiede (Sparte Geowissenschaften, Materialwissenschaften und Chemie) Iris Gratz (Molekulare Biologie) Veronika Sander (Organismische Biologie)Salzburger Nachrichten: Christian-Doppler-Preis wird verliehen. Artikel vom 13. Juni 2014, abgerufen am 3. Mai 2015.Drei Frauen und ein Mann mit Christian-Doppler-Preis 2013 ausgezeichnet. Salzburger Landeskorrespondenz vom 13. Juni 2014, abgerufen am 3. Mai 2015. 2015: Roland Bliem (Kategorie Anwendungen des Doppler-Prinzips, Technische Wissenschaften, Mathematik und Physik) Daniel Rettenwander (Geowissenschaften, Materialwissenschaften und Chemie) Theresa Thalhamer (Molekulare Biowissenschaften und Neurowissenschaften) Matthias Schurz (Molekulare Biowissenschaften und Neurowissenschaften) 2017: Christian Prehal (Kategorie Anwendungen des Doppler-Prinzips, Technische Wissenschaften, Mathematik und Physik) Robert R. Junker (Zellbiologie und Organismische Biologie) Brigitta Elsässer (Molekulare Biowissenschaften und Neurowissenschaften) Reinhard Wagner (Geowissenschaften, Materialwissenschaften und Chemie) 2019: Andreas Unterweger (Kategorie Anwendungen des Doppler-Prinzips, Technische Wissenschaften, Mathematik und Physik) Marlena Teresa Beyreis (Zellbiologie und Organismische Biologie) Mario Brameshuber (Molekulare Biowissenschaften und Neurowissenschaften) Gilles R. Bourret (Geowissenschaften, Materialwissenschaften und Chemie) 2021: Matthias Sonnleitner (Kategorie Anwendungen des Doppler-Prinzips, Technische Wissenschaften, Mathematik und Physik) Florian Putz (Geowissenschaften, Materialwissenschaften und Chemie) Monika Angerer und Christine Blume (Molekulare Biowissenschaften und Neurowissenschaften) Philipp Steiner (Zellbiologie und Organismische Biologie) 2023: Naian Liao (Universität Salzburg) in der Sparte „Anwendung des Doppler-Prinzips, Technische Wissenschaften, Mathematik und Physik“ Veronika Temml (Paracelsus Medizinische Privatuniversität) in der Sparte „Geowissenschaften, Materialwissenschaften und Chemie“ Nikolaus Fortelny (Universität Salzburg) und Christine Deisl (Paracelsus Medizinische Privatuniversität), beide in der Sparte „Molekulare Biowissenschaften und Zellbiologie“ Mahdi Safdarian (Universitätsklinik für Neurologie) in der Sparte Neurowissenschaften

Weblinks Christian-Doppler-Preis beim Land Salzburg Christian-Doppler-Preis im Salzburgwiki

Einzelnachweise

Kategorie:Wissenschaftspreis (Österreich) Kategorie:Land Salzburg Kategorie:Christian Doppler als Namensgeber Kategorie:Erstverleihung 1972