mini|St. Hugh’s Charterhouse St. Hugh’s Charterhouse (Kartause des hl. Hugo), auch Parkminster genannt, ist ein Kartäuserkloster in Horsham im Süden Englands. Die Kartause ist die einzige, die nach der Reformation in England entstand.

Geschichte Vor der Reformation bestanden in England zwölf Kartausen, die älteste seit 1181. Der Prior dieser Kartause war der hl. Hugo, dem die Kartause von Parkminster geweiht ist. Parkminster wurde in den Jahren 1876 bis 1883 im neogotischen Stil errichtet und von den Konventen zweier Kartausen bezogen, die das europäische Festland verlassen mussten.

Bauwerke und Ausstattung In der Klosterkirche befinden sich unter anderem Reliquien der hll. Hugo, Bonifatius und Rosaline, darüber hinaus in der Kartause zahlreiche weitere kleinere Reliquien. Der Kapitelsaal ist mit Fresken des Martyriums der Kartäuser von London in der Zeit der Herrschaft Heinrichs VIII. ausgemalt. Der große Kreuzgang, der zu den längsten der Welt gehört, ist mehr als einen Kilometer lang. Die Kartause verfügt über 34 Zellenhäuschen für Priestermönche.

Gemäß ihrer Berufung zum einsamen Leben erlauben die Klausurvorschriften der Kartäuser keinen Zugang für die Öffentlichkeit., abgerufen am 29. April 2018 Die Kartause ist nicht zu besichtigen.

Literatur Nancy Klein Maguire: In der Stille vieler kleiner Stunden. Goldmann, München 2007, ISBN 3-442-33776-3.

Weblinks

The monks of St. Hugh’s Charterhouse in All About Horsham Magazine Website der Kartause

Einzelnachweise

Kategorie:Kartäuserkloster in England Kategorie:Bauwerk im Horsham District StHughsCharterhouse Kategorie:Neugotisches Bauwerk in England Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren Kategorie:Organisation (Horsham District)