Köckern ist ein Ortsteil der Ortschaft Glebitzsch der Stadt Sandersdorf-Brehna im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt, Deutschland.
Geografie Köckern befindet sich im Westen der Stadt Sandersdorf-Brehna. Direkt südlich schließt sich Glebitzsch an. Nordöstlich des Orts befindet sich mit dem Landschaftssee Köckern ein nach Ende des Braunkohleabbaus renaturiertes Restloch.
Geschichte Köckern wurde im Jahre 1156 erstmals als „Cachre“ erwähnt. Der Ort ist slawischen Ursprungs. Köckern gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Zörbig.Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 56 f. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam der Ort zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Bitterfeld im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.
Nach 1852 baute August Ferdinand Wäldner eine Orgel in die Köckerner Dorfkirche ein. Deren Gehäuse im klassizistischen Stil enthält fünf Register auf einem Manual sowie Pedal. Sie ist mit Stand des Jahres 2022 nicht spielbar.
Am 20. Juli 1950 wurde Köckern nach Glebitzsch eingemeindet.
Mit der Eingemeindung von Glebitzsch am 1. Juli 2009 in die Einheitsgemeinde SandersdorfStBA: Gebietsänderungen vom 2. Januar bis 31. Dezember 2009 ist Köckern ein Ortsteil innerhalb der Ortschaft Glebitzsch der jetzigen Stadt Sandersdorf-Brehna.
Verkehrsanbindung Westlich des Orts verläuft die Bundesautobahn 9. In beide Fahrtrichtungen befindet sich ein Autobahnrasthof namens „Köckern“.
Weblinks
Geschichte der Ortschaft Glebitzsch mit Köckern auf der Homepage der Stadt Sandersdorf-Brehna
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Anhalt-Bitterfeld Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) Kategorie:Geographie (Sandersdorf-Brehna) Kategorie:Ersterwähnung 1156 Kategorie:Gemeindeauflösung 1950