Claudia Buthenhoff-Duffy (* 1959 in Stuttgart) ist eine deutsche Filmregisseurin und Drehbuchautorin.

Beruflicher Werdegang Claudia Buthenhoff-Duffy absolvierte eine Ausbildung im Schmuck-Design, arbeitete als Schreinerin, im TheaterArtist/VIP Gallery: Claudia Buthenhoff-Duffy, 16. Polish Film Festival in Los Angeles, 13.–22. Oktober 2015. und studierte Psychologie, Philosophie und Linguistik an der Freien Universität Berlin. Sie arbeitete insgesamt 25 Jahre in der Behindertenassistenz. In den 1990er Jahren war sie als freie Mitarbeiterin im Radio-Journalismus tätig und engagierte sich in der internationalen Kampagne gegen die Todesstrafe für den seit 1982 inhaftierten afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal.Claudia Buthehoff-Duffy, Polish Docs, Krakow Film Foundation.

Mit dem Kurzfilm Finnen finden (2002) absolvierte sie die private Kaskeline-Filmakademie in Berlin. Mit ihrem Projekt „Glasbruch“ beteiligte sie sich an der Winterakademie der Mitteldeutschen Medienförderung in Gera und nahm an Drehbuchseminaren bei Keith Cunningham und Tom Schlesinger teil. Sie arbeitete bei dem Berliner Filmverleih „Neue Visionen“ in Distribution und Öffentlichkeitsarbeit. Sie übersetzte und untertitelte eine Reihe von Filmen und absolvierte eine Fortbildung als Creative Producer beim Institut für Schauspiel, Film- und Fernsehberufe. In: dokweb, Institute of Documentary Film, Prag.

2006 realisierte Buthenhoff-Duffy den dokumentarischen Kurzfilm Rosemary’s Music – I remember Komeda über den polnischen Pianisten und Komponisten Krzysztof Komeda, der durch seine Filmmusik zu den Polański-Filmen Tanz der Vampire und Rosemaries Baby bekannt geworden war. Bundesverband Regie.

Filmographie Die Geschichte einer fast verlorenen Liebe, 2006, 20 Min., Alvin Film Produktion, 2005. Rosemary's Music: I Remember Komeda, 2006, 6 Min. Krzysztof Komeda – A Soundtrack for a Life, Dokumentarfilm, Deutschland/Polen/Dänemark/Schweiz/Finnland 2009/2010, 52 Min. The Killings – oder wie man ein Gesetz macht, Rumänien/Deutschland 2013, 38 Min. Kurze Animationsfilme, z. B. The Gift über den Zusammenhang von Gewalt gegen Straßentiere und vulnerable Menschen und für afghanische geflüchtete Tierärzte, Deutschland 2022, 2 Min.

Auszeichnungen Von 2008 bis 2010 erweiterte sie den Kurzfilm zu dem dokumentarischen Filmessay Komeda – A Soundtrack for a Life, zu dem sie das Drehbuch schrieb und Regie führte.Komeda: A Soundtrack for a Life. filmportal.de Filmproduktion Benedikt Pictures Ihr Film folge der Idee, dass Komeda mit seinen Filmmusiken letztlich auch den Soundtrack zu seinem eigenen Leben geschrieben hat. Der Film wurde 2010 und 2013 auf Arte ausgestrahlt und lief ab 2010 auf vielen internationalen Filmfestivals, wie dem Lubuskie Lato Filmowe in Polen, dem Film Festival Internazionale di Milano, dem Internationalen Filmfestival Karlovy Vary,Archive of films: Komeda – A Soundtrack for a Life. Internationales Filmfestival Karlovy Vary dem Golden Horse Film Festival in Taipeh, german films, S. 44 und 60. dem Festival des Neuen Polnischen Films in HannoverÜbersicht "Polnischer Kulturwirbel" – 05.11. Samstag. Filmland Polen 2011, Festival des Neuen Polnischen Films und beim Jazzfest Berlin im Rahmen der Berliner Festspiele. Berliner Festspiele, 2. November 2011 (englisch)Am 2. November beginnt das JazzFest Berlin ganz „VorLaut“. Neue Musikzeitung, 31. Oktober 2011 Auf dem Filmfestival in Biarritz wurde der Film 2010 in der Kategorie „Musik, Theater, Tanz“ mit der Silbernen FIPA ausgezeichnetHauptpreise für deutsche Filme in Biarritz. filmportal.de, 2. Februar 2010 und im selben Jahr für den Prix Europa nominiert. 2011 erhielt Claudia Buthenhoff-Duffy dafür auf dem polnischen Festival der Filmkunst „Prowincjonalia“ den Preis für den besten Dokumentarfilm.Komeda. A Soundtrack for a Life. filmpolski.pl Der Film wurde auf über 150 internationalen Festivals weltweit gezeigt.

Politische Tätigkeiten Claudia Buthenhoff-Duffy war ab 2013 Mitglied der Partei Mensch Umwelt Tierschutz. Danach war sie Mitglied in der Partei die Linke (2020 ausgetreten) und ab 2021 in der Partei dieBasis (auch Kandidatin).

Bereits 2013 hatte sie freifinanziert und pro-bono in Rumänien den dokumentarischen Kurzfilm The Killings – oder wie man ein Gesetz macht über den Umgang rumänischer Politiker und Behörden mit Straßenhunden gedreht.THE KILLINGS – oder wie man ein Gesetz macht (Video), Fellbeißer Tierschutznachrichten, 30. Mai 2014 Ende 2015 trat sie aus der Partei wieder aus. Bereits seit 2012 arbeitet Claudia B-D an dem Zusammenhang von der verbundenen Gewalt gegen Tiere und Menschen, sie hat dazu eine internationale wissenschaftliche Studie initiiert und den ersten Teil mit durchgeführt (the making-the-link-study). Zum Thema hat sie mehrfach in Delegationen in Brüssel vor EU-Parlamentariern und EU-Kommissionsmitgliedern referiert. Sie beschäftigt sich zudem mit sozialen/politischen Projekten mit künstlerischer Form im öffentlichen Raum, d. h. diese zu konzipieren und mit Partnern durchzuführen.

Weblinks

Claudia Buthenhoff-Duffy auf vimeo.com Artist/VIP Gallery: Claudia Buthenhoff-Duffy, 16. Polish Film Festival in Los Angeles, 13.–22. Oktober 2015 Komeda – A Soundtrack for a Life, Kaunas International Film Festival (Litauen)

Einzelnachweise

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