Werner Johann Lamby (* 1. Oktober 1924 in Oberwörresbach; † 21. März 2015 in Bonn) war ein deutscher Beamter und Manager.
Wirken Werner Lamby trat 1942 der NSDAP bei. 1948 promovierte er an der juristischen Fakultät der Universität Heidelberg. Später war Lamby Mitglied der CDU. In den 1960er Jahren war er als Ministerialrat im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit tätig.Deutsche UN-Gesellschaft Er war von 1966 bis 1967 Präsident des UN-Welternährungsprogramms.
1968 wurde Lamby im Bundesfinanzministerium zum Ministerialdirektor ernannt.Sitzung des Bundeskabinetts am 27. März 1968 (Bundesarchiv) In den frühen 1970er Jahren war er dort für die Industriebeteiligungen des Bundes unter Bundesfinanzminister Alex Möller zuständig.Karriere/Bundesholding VIAG: Mit sanftem Druck, Der Spiegel, 1. Februar 1971 Von der Bundesregierung aus war er bis Mitte 1974 in den Aufsichtsrat der Saarbergwerke entsandt.Sitzung des Bundeskabinetts am 31. Juli 1974 (Bundesarchiv) Zwischen 1974 und 1990 fungierte Lamby zunächst als Mitglied, dann als Sprecher und zuletzt als Vorsitzender des Vorstands des bundeseigenen Strom- und Aluminiumkonzerns VIAG AG; er blieb anschließend der Gesellschaft bis 1995 als Mitglied des Aufsichtsrats verbunden.
Lamby war von 1993 bis 1999 Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und ist der Vater des TV-Journalisten und Produzenten Stephan Lamby.
Weblinks
Werner Lamby Eintrag im: Who’s who in the Catholic World, Band 1, 1967. Nachruf der EON SE The DGAP mourns its former president Dr. Werner Lamby (1924–2015). Nachruf der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik vom 24. März 2015 (englisch) Todesanzeige
Einzelnachweise
Kategorie:Manager (Deutschland) Kategorie:Ministerialdirektor (Bund) Kategorie:Person (Bundesministerium der Finanzen) Kategorie:Industriemanager Kategorie:CDU-Mitglied Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1924 Kategorie:Gestorben 2015 Kategorie:Mann