No One Lives – Keiner überlebt! (Originaltitel: No One Lives) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2012 unter der Regie von Ryūhei Kitamura., abgerufen am 28. März 2015.
Handlung Betty und ihr vermeintlicher Freund, genannt Driver, sind auf der Durchreise. Es deutet sich an, dass Betty eine Geisel ist, die dem Fahrer hörig ist. In einer Gaststätte werden sie von dem Kriminellen Flynn belästigt, der sich dort mit seiner Bande aufhält. Bandenchef Hoag versucht zunächst, Flynn von weiteren Attacken abzuhalten. Auf dem Rückweg zum Motel werden Betty und Driver durch Flynn von der Straße abgedrängt und entführt. Als er ihr Auto im Versteck der Bande durchsucht, findet er im ausgebauten Kofferraum eine junge Frau namens Emma. Für deren Rettung hat ihre reiche Familie zwei Millionen US-Dollar Belohnung ausgesetzt. Die Bande freut sich auf das Geld, doch Emma warnt sie vor Driver, einem soziopathischen Serienmörder.
Der gefesselte Driver kann sich befreien und tötet seinen Bewacher Ethan. Betty hat sich zuvor selbst umgebracht, indem sie sich in das Messer stürzte, das Ethan ihr an den Hals hielt, um Driver gefügig zu machen. Dafür will sich Driver an allen Beteiligten rächen. So weidet er den toten Ethan aus und versteckt sich in dessen Körper. Als Ethan sich nicht mehr meldet, schickt der durch Emmas Warnung beunruhigte Hoag zwei Bandenmitglieder los, um nach Ethan und seinen Geiseln zu sehen. Sie finden jedoch nur die Leichen von Betty und Ethan und gehen davon aus, dass Driver in die nahen Wälder geflohen ist. Die Leiche Ethans nehmen sie mit. Im Versteck der Bande lässt Hoag die Leiche in einen Schuppen bringen. Driver entsteigt Ethans Körper und bereitet seinen Angriff vor. Emma will fliehen, sieht aber Driver bereits in unmittelbarer Nähe und wartet seinen Angriff ab, wovon sie sich bessere Fluchtchancen verspricht. Hoag will Ethan rächen und nach Driver suchen, wird aber von diesem gefangen genommen. Driver erpresst von ihm Informationen über die Gruppenstärke der Bande, tötet ihn und hängt die Leiche in einem Sack vor das Versteck. Die geschockten Verbrecher fliehen in einem defekten Geländewagen, der prompt stehenbleibt. Als er wieder läuft, verletzt Driver das Bandenmitglied Denny schwer. Seine Komplizen entkommen und legen ihn vor einem Krankenhaus ab. Als die Verbrecher dann in dem Motel Unterkunft suchen, in welchem Betty und Driver anfangs eingecheckt hatten, schlägt Driver zu. Flynn wird von ihm angefahren und ist scheinbar tot, worauf Driver sich Emma zuwendet, die nun endlich ihre Chance sieht, Driver auszuschalten. Sie kann ihn verletzen, aber der totgeglaubte Flynn greift wieder ein. Driver rettet Emma, als Flynn versucht, sie zu erschießen, und verletzt ihn lebensgefährlich. Emma versucht erneut, Driver zu erschießen, aber ihre Waffe ist nicht durchgeladen. Driver entfernt Emmas Peilsender und lässt sie frei. Dann tötet er Flynn sowie auch den dazugekommenen Motelbesitzer Harris, da er keine Zeugen gebrauchen kann.
In einer Rückblende wird gezeigt, in welchem Verhältnis Betty und auch Emma zum Driver standen. Emma wurde während ihrer Gefangenschaft vor eine perfide Wahl gestellt. In einem vermeintlichen Verlies erklärte Driver ihr, dass er der einzige sei, der sie aus diesem befreien könne. Sie habe nun zwei Möglichkeiten, entweder sie rette ihn oder sie gäbe ihrem Hass nach und lasse ihn verbluten. Wähle sie die erste Möglichkeit, müsse sie elendig im Verlies sterben, bei der zweiten Wahl habe sie immerhin eine Chance freizukommen. Dann schlitzte er sich ohne jede Ankündigung die Halsschlagader mit einem Teppichmesser auf. Da Emma keinen Schlüssel bei ihm fand und keine Möglichkeit sah, wie sie dem Verlies ohne Schlüssel entkommen könne, entschied sich die junge Frau, Driver zu retten. Nachdem sie ihn soweit versorgt hatte, dass er nicht mehr in Gefahr war, zeigte er ihr höhnisch, dass sie für die Tür gar keinen Schlüssel gebraucht hätte, da sie gar nicht verschlossen war. Sie hätte ihn also verbluten lassen und fliehen können.
In der letzten Szene sieht man Driver, wie er in einem Arztkittel das Krankenzimmer des einzig verbliebenen Bandenmitglieds betritt und dieses mit den Worten „Keiner überlebt!“ erdrosselt. Auf dem Weg nach draußen begegnet er ein letztes Mal Emma, die umringt von Reportern und Sanitätern gerade eingeliefert wird.
Hintergrund Die Produktionskosten beliefen sich auf 2,9 Millionen US-Dollar. Am 2. Oktober 2013 erschien er als DVD und Blu-ray.Budget, abgerufen am 28. März 2015.
Auszeichnungen Der Film wurde 2012 für den Maria Award in der Kategorie Best Motion Picture nominiert.Auszeichnungen, abgerufen am 28. März 2015.
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Einzelnachweise
Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmtitel 2012 Kategorie:Horrorfilm