Das Amt Schenkenländchen ist ein 1992 gebildetes Amt in Brandenburg, in dem sich zunächst zehn Gemeinden im damaligen Kreis Königs Wusterhausen (heute im Landkreis Dahme-Spreewald) zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen hatten. Durch Gemeindezusammenschlüsse und Eingliederungen verringerte sich die Zahl der Gemeinden auf derzeit sechs Gemeinden. Der Name des Amtes ist nach dem historischen Gebiet Schenkenländchen gewählt.

Geographische Lage Das Amt liegt in der Mitte des Landkreises Dahme-Spreewald. Es grenzt im Westen an den Landkreis Teltow-Fläming, im Norden an die Gemeinden Bestensee und Heidesee, im Osten an den Landkreis Oder-Spree und im Süden an das Amt Unterspreewald.

Gemeinden und Ortsteile Das Amt Schenkenländchen gliedert sich derzeit in sechs Gemeinden: Groß Köris mit den Ortsteilen Klein Köris, Neubrück und Löpten Halbe mit den Ortsteilen Briesen, Freidorf und Oderin Märkisch Buchholz (Stadt) mit dem Ortsteil Köthen Münchehofe mit den Ortsteilen Birkholz und Hermsdorf Schwerin Teupitz (Stadt) mit den Ortsteilen Egsdorf, Tornow und Neuendorf

Geschichte Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte am 30. Juli 1992 seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Schenkenländchen. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 10. August 1992 festgelegt. Das Amt hatte zunächst seinen Sitz in der Gemeinde Halbe und bestand aus zehn Gemeinden im damaligen Kreis Königs Wusterhausen:

Briesen, Freidorf, Groß Köris, Halbe, Löpten, Stadt Märkisch Buchholz, Münchehofe, Oderin, Schwerin Stadt Teupitz.

Zum 11. Oktober 1993 wurde die Stadt Teupitz als Sitz des Amtes Schenkenländchen festgelegt.

Zum 26. Oktober 2003 wurden die Gemeinden Briesen, Freidorf und Oderin in die Gemeinde Halbe und die Gemeinde Löpten in die Gemeinde Groß Köris eingegliedert.

Bevölkerungsentwicklung Jahr Einwohner 1992 7 859 1995 7 978 2000 8 434 2005 8 417 2010 8 200 2015 8 737 Jahr Einwohner 2020 8 888 2021 8 920 2022 9 177 2023 9 269 2024 9 27120259 237 Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberhavel (PDF) S. 14–17Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2022

Politik Amtsdirektoren 1992–2003: Reiner Oncken 2003–2011: Ulrich Arnts 2011–2018: Thomas Koriath seit 2018: Oliver Theel

Theel wurde am 4. September 2018 vom Amtsausschuss für acht JahreKommunalverfassung des Landes Brandenburg, § 138 zum Amtsdirektor gewählt.Oliver Theel ist neuer Amtsdirektor. In: Märkische Allgemeine, 8. September 2018

Wappen Das Wappen wurde am 27. Juli 1995 genehmigt.

Blasonierung: „In Silber ein aufgerichteter rotbewehrter und rotbezungter schwarzer Löwe, in den Vorderpranken einen aufrechten roten Fisch haltend.“

Flagge Die Flagge ist rot - weiß gestreift mit dem Wappenschild im Obereck.

Weblinks

Amt Schenkenländchen Eintrag im Kommunalverzeichnis des Landes Brandenburg

Belege Bildung der Ämter Oberkrämer und "Schenkenländchen". Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 30. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 62, 25. August 1992, S. 1054. Festlegung des Sitzes des Amtes Schenkenländchen in der Stadt Teupitz. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 29. September 1993. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 5. Jahrgang, Nummer 45, 8. Juli 1994, S. 946. Sechstes Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform betreffend die Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree und Spree-Neiße (6.GemGebRefGBbg) vom 24. März 2003, Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg, I (Gesetze), 2003, Nr. 05, S. 93 Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg

Schenkenlandchen Schenkenlandchen