Robert Schimrigk (* 5. Februar 1904 in Wickenrode; † 5. September 1976 in Dortmund) war ein deutscher Nervenarzt und ärztlicher Standespolitiker.
Leben und Wirken Robert Schimrigk studierte an den Universitäten Marburg und Münster Medizin. Er war seit 1924 Mitglied der Burschenschaft Alemannia Marburg,Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 426. der er bis zu seinem Tode als Alter Herr angehörte.Unsere Toten. In: Burschenschaftliche Blätter, 92. Jg. (1977), H. 8, S. 221. Er wurde 1931 approbiert und 1933 in Münster zum Dr. med. promoviert.Robert Schimrigk †. In: Deutsches Ärzteblatt. Heft 39, 23. September 1976, S. 2464. (Digitalisat)Robert Schimrigk: Über progressive Paralyse nach überstandener Malaria. Münster, Med. Diss. 1933 Nach der Weiterbildung zum Nervenarzt war er ab 1938 in eigener Praxis in Dortmund tätig. Schimrigk war Vorsitzender der Vereinigung alter Burschenschafter Dortmund.Aus Burschenschaften und V. a. B., In: Burschenschaftliche Blätter, 66. Jg. (Dez. 1951), H. 12, S. 372.
1967/1968 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Neurologie (DGPN).DGPPN:
Schimrigk war von 1955 bis 1973 Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe und Mitglied des Vorstandes sowie des Präsidiums der Bundesärztekammer. 1969 war er auf dem Deutschen Ärztetag Berichterstatter zur Neufassung der Berufsordnung für die deutschen Ärzte.Robert Schimrigk: Vortrag, Neufassung der Berufsordnung für die deutschen Ärzte. 72. Deutscher Ärztetag, Hannover 1969. In: Giacomo Giorgi, Anton Tautscher, Ulf Böge: Kassenarztpraxis und Privatpraxis. Berlin 1973, Seite 36.
Ehrungen 1964: Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes 1969: Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland 1973: Paracelsus-Medaille der Deutschen Ärzteschaft Nach Robert Schimrigk ist in Dortmund eine Straße benannt.
Literatur H. Kalm: Dr. med. Robert Schimrigk 1904 bis 1976. In: Der Nervenarzt. 1978; 49:(N)432. Robert Schimrigk †. In: Deutsches Ärzteblatt. Heft 39, 23. September 1976, S. 2464. (Digitalisat)
Einzelnachweise
Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Psychiater Kategorie:Person (Ärztekammer Westfalen-Lippe) Kategorie:Person (Bundesärztekammer) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Träger der Paracelsus-Medaille Kategorie:Person (Dortmund) Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1904 Kategorie:Gestorben 1976 Kategorie:Mann