Gertrude „Trudy“ Richards Moreau (* 25. April 1920 in New York City, New York; † 4. April 2008) war eine US-amerikanische Pop- und Jazzsängerin, die ihre größte Popularität in den 1950er-Jahren hatte.

Leben und Wirken Richards begann ihre Karriere als Begleitsängerin, dann als Bandvokalistin des Charlie Barnet Orchestra, u. a. zu hören in „Easy Living“ und „Gloomy Sunday“ (Capitol, 1949), bei denen sie sich stilistisch an Billie Holiday anlehnte.Billboard vom 25. Juni 1949 1950 arbeitete sie bei Artie Shaw und Sy Oliver („Nashville Blues“Billboard vom 4. Februar 1950). 1950/51 spielte sie mehrere Singles für MGM Records ein, wie „Hawaii“,Billboard vom 8. Juli 1950 „That's How Our Love Will Grow“ (mit Ray CharlesBillboard vom 17. März 1951) und „I'll Be All Smiles Tonight“Billboard vom 10. März 1951. Anfang der 1950er Jahre nahm sie zunächst eine Reihe von Schallplatten für kleinere Label ein, wie „Bye Bye Blackbird“ (mit Tony Scott) „The Breeze (That's Bringin' My Honey Back to Me)“ und „I Can't Love You Anymore“ (mit dem Eddie Wilcox Orchester) und „Sugar-Loaf Junction“Billboard vom 3. Apr. 1954 für Derby, bevor sie von Decca Records unter Vertrag genommen wurde. Auf dem Label legte sie ab 1952 mehrere Singles wie „I Don't Mind“ (mit George BarnesBillboard vom 19. Apr. 1952), „Go ’Way from My Window“,Billboard vom 31. Jan. 1953 „I Never Loved Anyone But You“ und „I Waited a Little Too Long“ vor, u. a. begleitet von Artie Shaw, Elliot Lawrence und Sy Oliver. Auf Jubilee Records erschien 1955 „Promises, Promises“Billboard vom 30. Apr. 1955 und die Ballade „Strangers“.Billboard vom 6. Aug. 1955

Nach ihrem Wechsel zu Capitol Records veröffentlichte sie Songs wie „Temptation“, „Next Time“ und „Hangin' Around“. 1957 nahm sie für Capitol, begleitet von Billy May Orchestra, das Album Crazy in Love! auf.Down Beat - Volume 24, Issues 21-26 - Page 87, 1957New York Times obituary notice 1958 hatte Trudy Richards ein Engagement in Manhattans Nachtclub Le Cupidon.Billboard vom 2. Juni 1958 Nachdem ihr Erfolg in den 1960er-Jahren nachgelassen hatte, trat sie ab Ende der 1970er-Jahre als Trudy Richards Moreau wieder in New Yorker Nachtclubs auf.New York Magazine vom 29. Nov. 1982New York Magazine, 10. Juli 1978 Nach der Veröffentlichung mehrerer Singles auf dem Label MusicorBillboard vom 8. Jan. 1977 nahm sie 1984 unter Begleitung des Pianisten Dave McKenna das Album Two for the Music (Black Swan) auf; gefolgt von Manhattan Serenade (1989, mit Burt Collins, Frank Owens, Jay Leonhart, Grady Tate und Sammy Figueroa). Im Bereich des Jazz war sie zwischen 1949 und 1988 an 22 Aufnahmesessions beteiligt.Tom Lord: The Jazz Discography (online, abgerufen am 19. Februar 2014)

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