mini|Johann Debranin dargestellt als Ktitor (Stifter) des Klosters Sveti Jovan Bigorski bei Debar im heutigen Nordmazedonien.
Johann I. Debranin (; † 1037) war ein bulgarischer Geistlicher des 11. Jahrhunderts.Снегаров, Иван. История на Охридската архиепископия, т.1. Второ фототипно издание. София, Академично издателство „Марин Дринов“, 1995, . с. 195.
Er war Bischof unter Zar Samuil, und blieb auch danach im Amt, wodurch er der erste slawische Erzbischof von Ohrid nach dem Fall des Ersten Bulgarischen Reiches wurde. Danach gehörte das Gebiet zur byzantinischen Provinz Bulgarien.Пириватрич, Сърджан. Самуиловата държава. Обхват и характер. София, Издателска група „АГАТА-А“, 2000. ISBN 954-540-020-X, с. 197, 233-234
Laut dem französischen Historiker du Cange wurde Johann in der Nähe des Dorfes Debar im heutigen Mazedonien geboren.Du Cange: Familiae augustae Byzantinae. I. 174–175. Als Kaiser Basileios II. 1018 Bulgarien eroberte, entschied er, auch die zuvor autokephale Bulgarisch-orthodoxe Kirche zu unterwerfen und etablierte das Erzbistum Ohrid. Johann wurde dadurch zum ersten Erzbischof von Ohrid.
1020 gründete er das Kloster Sveti Jovan Bigorski bei Debar im heutigen Nordmazedonien. Davor war er Hegumen in einem Kloster in Debar. Er blieb im Amt bis zu seinem Tod 1037.
In der Kirche des heiligen Kyrill in Kiew in der heutigen Ukraine besteht ein Fresko des heiligen Johann I. Debranin, welche aus dem 12. Jahrhundert datiert.
Einzelnachweise
Kategorie:Orthodoxie in Nordmazedonien Kategorie:Orthodoxer Bischof (11. Jahrhundert) Kategorie:Erzbistum Ohrid Kategorie:Geboren im 10. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1037 Kategorie:Mann