Carl Mordziol (* 1886; † 1958) war ein deutscher Geologe.
Leben Mordziol wurde 1908 in Gießen promoviert (Über das jüngere Tertiär und das Diluvium des rechtsrheinischen Teiles des Neuwieder Beckens). Er war Studienrat in Vallendar bei Koblenz.Bruno Freyberg: Das geologische Schrifttum über Nordost-Bayern (1476–1965) Teil II: Biographisches Autoren-Register, Geologica Bavarica 71, Bayerisches Geologisches Landesamt 1974
1908 fand er Hinweise auf einen Vorläufer des Rheins vor 34 Millionen Jahren, das er Vallendarer Flusssystem nach einem Vorort von Koblenz nannte (gekennzeichnet durch weißen quarzhaltigen Schotter, der seine Herkunft in den Vogesen hatte).Ernst Probst, Der Ur-Rhein, GRIN, München 2009, mit Lebensdaten von Mordziol.
Schriften Geologischer Führer durch das Mainzer Tertiärbecken 1, Allgemeine Übersicht und Exkursionsführer in die Umgebung von Mainz und Wiesbaden, Borntraeger, Sammlung Geologischer Führer 16, 1911 Geologische Wanderungen durch das Diluvium und Tertiär der Umgebung von Koblenz (Neuwieder Becken), Braunschweig: Westermann 1913 Über das jüngere Tertiär und das Diluvium des rechtsrheinischen Teiles des Neuwieder Beckens; Jb. kgl. preuß. geol. L.-A., 29, 1909, S. 438 Einführung in den geologischen Unterricht, Hirt 1927 Das Tertiär- und Diluvialprofil von Kärlich, Z. dt. geol. Ges., 82, 1930, S. 599–600 Cäsars Rheinübergänge im Lichte der geologischen Forschung, Beitraege zur Geologie der Rheinlande Nr. 2., Koblenz: Scheid 1931 Einführung in die Wehrgeologie, Otto Salle 1938 Der geologische Werdegang des Mittelrheintals, Fischer 1951 mit Josef Frechen: Der rheinische Bimsstein : mit einer geologischen Einführung, Wittlich: Fischer 1953
Einzelnachweise
Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Geboren 1886 Kategorie:Gestorben 1958 Kategorie:Deutscher Kategorie:Mann