mini|The Dark Tenor (2019) The Dark Tenor (* 14. April 1980 in Graz, Österreich) ist das Pseudonym eines Künstlers aus dem Crossover-Genre. Sein bürgerlicher Name blieb lange Zeit unbekannt, wurde aber inzwischen einvernehmlich als William (Billy) Andrew Volk veröffentlicht. Er nennt sich jedoch öffentlich Billy Andrews.

Er verbindet populäre Melodien aus Werken der klassischen Musik mit neuen Texten und Melodien aus der Popmusik. Das Markenzeichen des Crossover-Künstlers war die Verhüllung seines Gesichtes durch eine schwarze Maske und Kapuze, danach durch eine schwarze Halbmaske. Seit der Veröffentlichung des Albums Nightfall Symphony verzichtet er jedoch auch darauf. Als Grund hierfür nennt er das Thema seines Albums – aus sich herauszukommen –, weshalb er es passend fand, seine Maske abzunehmen. Stattdessen malte er sich schwarze Flecken um die Augen, sogenannte Pandaaugen.Radio 21-Interview vom 27. Februar 2017

Leben The Dark Tenor wurde in Graz in Österreich geboren und hat die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Er wurde in Deutschland zweisprachig erzogen. In seiner Kindheit und Jugend sang er kurzzeitig im Knabenchor Hannover und acht Jahre lang im Dresdner Kreuzchor.The Dark Tenor – der mysteriöse Künstler im Gespräch mit Tombstone. In: tombstone-webzine.de. Er war zwei Jahre lang Teil des Sinfoniechors der Dresdner Semperoper.Website des Künstlers, abgerufen am 28. Oktober 2015.

2014 veröffentlichte der Sänger sein Debütalbum Symphony of Light. Das Album war mehrere Wochen in den deutschen Albumcharts vertreten und erreichte dort im Februar 2015 Platz 20. Auf dem Album finden sich einige Künstlerkooperationen wieder, so mit Yiruma und Thomas Stolle. 2015 wurde das Album als Second-Edition auf einer Doppel-CD mit sieben neuen Songs und einer „Klassik-Compilation“The Dark Tenor spricht über die Second-Edition seines Albums und seinen Aufenthalt bei der Dresdner Semperoper. In: YouTube, abgerufen am 24. Oktober 2015. neu veröffentlicht. Nach gut einem Jahr wurde ihm für über 100.000 verkaufte Einheiten dafür die Goldene Schallplatte überreicht.

Seine ersten öffentlichen Auftritte als The Dark Tenor absolvierte er bei Veranstaltungen und Fernsehsendungen, so 2014 bei Guten Morgen Deutschland und 2015 bei Willkommen bei Carmen Nebel. Es folgten zwei Gastspiele bei der Potsdamer Schlössernacht 2015 – das erste absolvierte er solo, später am Abend trat er als Teil der „Rat-Pack-Tenors“ zusammen mit den beiden Tenören Tobey Wilson und Laszlo auf. Anlässlich der Festlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2015 sang er auf der Bühne am Brandenburger Tor, im Anschluss folgte eine erste Tournee durch sechs deutsche Städte.

Am 28. November 2015 präsentierte er in der Düsseldorfer ESPRIT arena zum Boxkampf zwischen Wladimir Klitschko und Tyson Fury die Nationalhymnen der beiden Kontrahenten mit dem 60-köpfigen Kölner Jugendchor Sankt Stephan.

2018 ging The Dark Tenor als Sänger mit der original besetzten Band von Unheilig auf Deutschland-Tour. Am Keyboard spielte Henning Verlage, an der Gitarre Licky und am Schlagzeug Potty. Hinzu kam die eigene Band des Sängers. Auf dieser Tournee spielten die Musiker Songs von Unheilig und The Dark Tenor.

Am 24. Januar 2020 veröffentlichte The Dark Tenor ein kurzes Video auf seiner offiziellen Facebook-Seite, in dem er seinen bürgerlichen Namen als "Billy Andrews" bekanntgab.

Diskografie Alben 2014: Symphony of Light 2015: Symphony of Light (Second Edition) 2016: Nightfall Symphony 2018: Symphony of Ghosts 2019: Alive – 5 Years 2020: Christmas 2020: Ludwig EP 2021: Johann 2021: Christmas Deluxe 2022: Classic Roxx Live 2023: Album X 2024: Alive 10 Years 2025: Symphony of Light 2 2026: Symphonic Evolution

Singles 2014: Dies Irae – Tag des Zorns 2014: River Flows on the Edge (feat. Yiruma) 2016: Toxic Rain 2016: Wild Horses 2016: Afterglow

Gastbeiträge 2017: Sterne hoch auf Pures Gold – Best of Vol. 2 (Unheilig feat. The Dark Tenor) 2017: Zeitreise auf Pures Gold – Best of Vol. 2 (Unheilig feat. The Dark Tenor)

Rezeption Das Debütalbum Symphony of Light wurde von der Musikpresse gemischt aufgenommen: Während Ulf Kubanke von laut.de das Album als „die wohl mieseste Scheibe des Jahres“ bezeichnete und mit einem von fünf Sternen bewertete,Rezension von Symphony of Light. In: laut.de vergab metal.de acht von zehn Punkten.Jan Müller: CD-Review: The Dark Tenor – Symphony Of Light. In: metal.de, 22. Oktober 2014

Weblinks

Internetauftritt von The Dark Tenor

Einzelnachweise

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