Die letzten Helden ist der Name einer deutschen Fantasy-Hörspielreihe. Die Produktion zählt aufgrund ihrer hohen Zahl an Schauspielern/Synchronsprechern, sowie der ungewöhnlichen Laufzeit pro Episode, als eine der größten Hörspielproduktionen der Hörspielgeschichte. Später folgten Adaptionen in anderen Medienbereichen. Es existiert ein Magazin, mehrere Hörbücher und Bücher.

Die Handlung Der letzten Helden ist in vier Akte unterteilt. In jedem Akt wird Fokus auf eine andere Charakterriege gelegt, bis diese im letzten Akt zusammenlaufen. Der Handlungsbogen wird als „Konzil Saga“ bezeichnet. Mit den „Die Abenteuer der Letzten Helden“ startete eine Spinoff Serie Ende 2021.

Handlung Akt 1 – Das Konzil der Elemente Der junge Magier Sir X will das geheimnisvolle Konzil der Elemente finden, welches Wissen und Macht unendlichen Ausmaßes verspricht. Dazu vollzieht er ein gefährliches Ritual, welches ihn telepathisch mit dem Dämonen Eye verbindet, ihm aber langfristig den Tod bringen wird. Von nun an hat er Visionen, die ihm den Weg weisen. Sein Begleiter auf der Suche nach dem Konzil ist der junge Ritter Amon von Falkenfels.

Über den Wolken Mordens Nachdem X in der Magierakademie von Falkenfels das Ritual vollzogen hat, wird die Stadt von imperialen Truppen angegriffen. Es gelingt ihm, mit Amon und Eye zu fliehen. Sie beginnen ihre Reise mit dem Flugschiff Luftdrache, doch ihre Feinde scheinen ihnen gefolgt zu sein – ein Mitreisender fällt einem Giftanschlag zum Opfer, der offenbar Sir X galt. Nun gilt es, den Mörder unter den Passagieren zu finden, ehe er wieder zuschlägt.

Um ihn herauszulocken, durchfliegt man das Reich der Traumspinnen. Diese magischen, in den Wolken lebenden Wesen ernähren sich von Träumen und Erinnerungen und weben die Reisenden in eine Scheinwelt ein, in welcher der Täter gefahrlos ermittelt werden kann; er entpuppt sich als Formwandler, der Teil einer größeren Verschwörung scheint. Es gelingt Amon schließlich, sie aus dem Netz der Traumspinnen zu befreien. Dabei kappt deren Königin Arachnae den Faden seines Schicksals und macht ihn so zu einem freien Wesen, unberührt von der Vorbestimmung.

Die Katakomben von Danbar Die Tätowierung, die X von seinem Ritual zurückbehalten hat, beginnt, sich immer weiter über seinen Körper auszubreiten. Sollte sie sein Herz erreichen, ehe er das Konzil gefunden hat, würde das seinen Tod bedeuten. Damit einher gehen jedoch auch Visionen, die ihn in das unterirdische Tunnelsystem unter der Stadt Danbar führen. Diese finsteren Katakomben sind mit ihren Fallen und Monstern schon so manchem Abenteurer zum Verhängnis geworden – ganz zu schweigen von dem blutrünstigen Drachen, der in ihrem Herzen haust. So engagieren sie die zwielichtigen Fremdenführer Draco, der ihnen den Weg durch das Labyrinth weist, zudem ist X im Traum ein Gedicht zuteilgeworden, was ihm hilft, die Rätsel zu lösen, die den Weg zum Zentrum versperren.

Nach sieben Herausforderungen, die alle mit der Zahl Sieben zu tun haben, finden sie die Schatzkammer im Zentrum und werden mit dem Drachen konfrontiert, bei dem es sich um niemand anderen als ihren Führer Draco handelt, der Menschengestalt angenommen hat, um Opfer in seine Höhle zu locken. Zwar unterliegen sie ihm im Kampf, doch als sie ohnmächtig sind, taucht der geheimnisvolle „Wanderer“ auf und tötet den Drachen.

Die Wüste der Ewigkeit In der Wüstenregion von Karakesch geraten die Helden in Gefangenschaft und werden auf dem Basar als Sklaven verkauft. Amon muss sich in der Arena als Gladiator beweisen, während ein dekadenter reicher Kaufmann X als magisches Spielzeug erwirbt. Zudem stellt sich heraus, dass sie seit Beginn ihrer Reise von dem Assassinen Artemis verfolgt werden, der Amon schließlich in der Arena entgegentritt. Auch ihm scheint das Schicksal eine größere Rolle zugedacht zu haben, denn nach seiner Niederlage rettet der Wanderer auch sein Leben.

Aus der Sklaverei entkommen suchen die Helden in der Wüste Bastrabun, den Titanen der Erde auf, der sich im Bann des ebenso mächtigen, wie bösartigen Magiers Nebahath befindet. Es gelingt X, Nebahath zu überwinden und seine Kontrolle zu lösen, doch dem verwundeten Titan kann nur noch der Tod Erlösung bringen. Auch hierzu bedarf es der Hilfe des Wanderers.

Das Herz des Kristallwaldes Der Kristallwald von Ristan ist ein Wunder, das in aller Welt geschätzt wird, doch als die Helden dort eintreffen, leidet das Dorf unter einer blutrünstigen Bestie, die man den roten Tod nennt und die immer wieder Menschen das Herz herausreißt. Bei seinen Ermittlungen entdeckt X, dass das Imperium die örtlichen Kristallminen kontrolliert und dort entführte Magiebegabte als Sklaven schuften lässt. Denn die Kristalle führen ein Eigenleben, ernähren sich von Magie und haben den roten Tod als ihren Wächter erschaffen. Es kommt schließlich zur Konfrontation mit dem General der imperialen Truppen, der sich im Duell mit Amon als der Leichenlord entpuppt. Eine untote Kreatur, deren Magie X erheblich schwächt, so dass ihnen nur die Flucht bleibt. Als blinde Passagiere an Bord eines imperialen Luftschiffs gelingt es ihnen, zu entkommen.

Jenseits des Meeres der Verlorenen Seelen Von den Kristallen und der Macht des Leichenlords geschwächt, spürt X, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, das Konzil zu finden. Ihre nächste Station sind die Tore der Unterwelt selbst, doch dorthin gelangen sie nur auf dem Seeweg. Es gelingt ihnen, auf dem gefürchteten Piratenschiff Eternity unterzukommen, doch auch hier an Bord geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Wie es sich herausstellt, ist die Eternity ein Geisterschiff, deren Mannschaft schon lange tot ist und sich nun unter der Kontrolle einer teuflischen Nekromantin befindet, die es auf die in X schlummernde Macht und seine Bestimmung abgesehen hat.

Mit Hilfe Leviathans, des Titanen des Meeres, gehen die Helden auch aus dieser Begegnung siegreich hervor und erreichen in einer Höhle schließlich ihr Ziel: Das Tor zur Unterwelt.

Das Tor der Toten Da im Reich der Toten keine Zeit vergeht, ist auch der Countdown der X’ Leben bedrohte, gestoppt. Doch neue Gefahren erwarten die Gefährten: Amon wird von Illusionen umgaukelt, die ihm einreden, X sei sein Feind, der hinter dem Angriff auf seine Heimat steht und ihn nur manipuliert habe, um ihn für die Vollendung des Rituals zu opfern.

Kaum, dass sie der Wahnwelt entkommen sind, nimmt Cerberus, der gnadenlose Höllenhund ihre Verfolgung auf. In der Stadt der Toten treffen sie ihren ehemaligen Führer Draco wieder, der sie aber auch hier wieder in eine Falle lockt. Der Tod selbst schließlich überwältigt die Helden in seinem Thronsaal und macht sie zu seinen Gefangenen. Jedoch erhält er Berichte, dass jemand anderes in seine Welt eingedrungen sei...

Akt 2 – Der Lord der Toten Bevor X zu seiner Suche nach dem Konzil aufbrach, wurde in der Wildnis ein Junge namens Adran geboren. Von Anfang an ist ihm der Tod bestimmt, doch immer wieder kann er sich seinem Schicksal entziehen. Denn auf ihn wartet eine große Rolle im Spiel kosmischer Mächte.

Das todgeweihte Kind Chronarius der Schicksalsmeister und der Wanderer beobachten das Leben Adrans. Obwohl ihm der Tod in der Wiege bestimmt war, entkommt er seinem Schicksal und wird Mitglied einer Kinderbande in den Straßen von Tristan. Doch der Herr der Unterwelt hat nicht vor, sich das todgeweihte Kind entgehen zu lassen. So spürt der satanische Graf Guildenstern Adran auf und tötet ihn, doch auch im Jenseits widersetzt sich der Junge dem Willen des Todes. Beeindruckt nimmt sich der Wanderer seiner an und führt ihn zu einer neuen Bestimmung: So besiegt Adran den Tod selbst und erlöst die, von ihm versklavten Seelen. Dabei befreit er auch X und seine Gefährten, sowie das geheimnisvolle Mädchen Mana, das ebenfalls ein besonderes Schicksal hat.

Das Turnier der Zauberer Mit Hilfe Adrans dem Herren der Unterwelt entkommen, trifft X seinen alten Lehrmeister Sir Gavvendyl wieder. Er will X helfen, die verborgenen Mächte und Wahrheiten in seinem Inneren zu finden und lässt ihn tief in die eigene Erinnerung eintauchen … in seine Jugend, als er an einem magischen Turnier teilnahm. In dieser vergessenen Episode seines Lebens hatte er nicht nur eine frühe Begegnung mit Draco, sondern auch mit dem verschlagenen Seher Balthasar, der sich über ein Ritual, wie er es viele Jahre später selbst vollziehen sollte, mit ihm verband, um so Kontrolle über ihn zu erlangen.

Gemeinsam mit Meister Gavvendyl gelang es ihm, den Bann zu lösen und das Ritual rückgängig zu machen, der Preis dafür war aber das Vergessen. Gerade noch rechtzeitig bemerkt X, dass der Gavvendyl, der ihn durch die Erinnerung führt, in Wahrheit der getarnte Tod ist, der ihm so sein verborgenes Wissen entlocken will. So erfahren sie die bittere Wahrheit: Sie befanden sich die ganze Zeit weiterhin in der Unterwelt, da sie kurz nach ihrer Befreiung ermordet wurden.

Die Festung des Frostwurms Zwar können X und Eye von der Insel entkommen, auf die der Tod sie verbannt hatte, doch sind sie noch immer in dessen Reich gefangen. Zudem wurde ihrem Freund Amon die Erinnerung geraubt, um ihn zu einem loyalen Diener des Unterweltherrschers zu machen. Als Schwarzer Ritter und in Begleitung Dracos verfolgt er seine ehemaligen Gefährten nun gnadenlos.

Im Land ewiger Kälte werden sie zudem von dem gigantischen Frostwurm bedroht, treffen sie auf die wunderschöne Aura, die ihnen Zuflucht in ihrer Eisfestung verspricht. Doch diese Zuflucht entpuppt sich als Falle, auch Aura dient dem Tod. Ehe sie X und Eye diesem jedoch ausliefern kann, werden sie vom Frostwurm befreit, der sich als ein Wächter des Konzils der Elemente herausstellt und ihnen nie Böses wollte.

Der Sumpf des Vergessens Noch immer vom Schwarzen Ritter Amon verfolgt, führt ihre Flucht X und Eye in eine endlos erscheinende Sumpflandschaft. Doch nicht nur die Hitze und die Insekten zehren an ihren Kräften. Immer wieder beginnen die Erinnerungen des Magiers zu schwinden, er vergisst, dass Amon nicht länger sein Verbündeter ist und entwickelt sich geistig nach und nach zum Kind zurück. Wie sich zeigt, ist der Sumpf ein allgegenwärtiges Lebewesen, das ihm mittels magischer Blumen die Erinnerungen abzapft, um so an sein Wissen zu gelangen.

Doch sein Plan wendet sich gegen ihn, als die Blumen auch Amon die falschen Erinnerungen nehmen, die der Tod ihm gegeben hat. Zusammen mit Draco befreit er den Magier, verfällt dann jedoch wieder der Macht des Unterweltherren.

Der Tempel der Unsterblichkeit In einem Tempel im Dschungel hofft X, sowohl eine Heilung für Amon als auch den Ausweg aus dem Totenreich zu finden. Doch auch die Sumpfentität ist auf dem Weg dorthin. Im Bereich des Tempels wirkt X’ Magie nicht mehr, so dass er den hier lebenden Eingeborenen wenig entgegensetzen kann. Sie überwältigen ihn, da ihr Schamane Böses in ihm spürt und wollen ihn bei lebendigem Leib kochen, als das Sumpfwesen in ihr Dorf einfällt. Es hat X’ dunkelsten Erinnerungen gespeichert und daraus einen bösen Doppelgänger des Magiers geschaffen, der von den Seelen zahlloser Menschen gespeist wird, die X in seiner finsteren Vergangenheit getötet hat. Es gelingt X jedoch, sich mit seinem abgespaltenen Teil zu vereinen und so seine Erinnerungen zurückzugewinnen.

Stärker als vorher betritt er nun den Tempel, wo ihm ein verschrobener Professor erst Hilfe anbietet und Amon tatsächlich von der Seele des Schwarzen Ritters befreit, sich aber selbst seines Körpers bemächtigen will. Der Plan, den der Professor mit Hilfe der Sumpfentität umzusetzen versucht, schlägt jedoch fehl. Die beiden Schurken finden ihr Ende und die wiedervereinten Helden können aus dem Tempel entkommen.

Im Land des toten Regenbogens