mini|Johann Nepomuk Höfel: Altarbild in der Pfarrkirche von Unternalb, Niederösterreich: Hl. Benedikt, 1859/61 mini|Grab von Johann Nepomuk Höfel auf dem Sankt Marxer Friedhof Johann Nepomuk Höfel (* 8. Mai 1788Das Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. gibt als Geburtsjahr versehentlich 1786 an. in Ofen, Königreich Ungarn; † 18. Jänner 1864 in Wien, Kaisertum Österreich) war ein österreichischer Maler.
Leben Höfel, älterer Bruder des Kupferstechers Blasius Höfel, studierte ab 1804 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Johann Ignaz Krafft.
Studienkollegen waren Friedrich Overbeck und Franz Pforr. Er schloss sich einem lockeren Kreis von Künstlern an. Diese stehen der nazarenischen Kunst nahe. Im März 1817 wurde er in den Lukasbund, die künstlerische Vereinigung dieser Bewegung, aufgenommen.
Im Sommer 1817 unternahm er eine Reise ins Land Salzburg, im Oktober reiste er nach Italien, über Venedig und Florenz erreichte er im Jänner 1818 schließlich Rom und schloss sich den dort lebenden Nazarenern an. Von dort aus reiste er weiter bis nach Neapel und wurde anschließend in Wien sesshaft.
Höfel beschäftigte sich anfangs viel mit Porträtmalerei, später schuf er hauptsächlich Historien- und Altarbilder.
Sein Sohn Theodor Höfel war als Maler in Wien tätig.
Höfel wurde auf dem Sankt Marxer Friedhof bestattet.
Werke Die Söhne des Diagoras von Rhodus als Sieger bei den Olympischen Spielen (1820) St. Martinus und St. Antonius von Padua (Altarbild für eine Kirche in Ungarn) Die Verklärung der Heiligen Magdalena Bildnisse von St. Stephanus, St. Aegidius, St. Michael, sowie des Königs Matthias Corvius, von Grillparzer oder des Johann Ladislaus Pyrker 1837 Altarbild hl. Radegundis in der Pfarrkirche Matzendorf
Literatur
Heinz Schöny: Lebensdaten von Wiener Malern – neu oder berichtigt. In: Wiener Geschichtsblätter. 44, 1989, S. 90. Ein Nachlass seiner Zeichnungen befindet sich in Wiesbaden darunter auch Zeichnungen seiner Kollegen Julius Schnorr von Carolsfeld, Friedrich Overbeck, Franz Pforr und seines Sohnes Theodor Höfel. Eine Auflistung Höfels sakraler Gemälde, basierend auf verschiedenen literarischen Quellen sowie auf dem elektronischen Kunstgutinventar der Erzdiözese Wien, welches mit freundlicher Unterstützung des Referats für Kunst und Denkmalpflege eingesehen werden konnte, ist enthalten in: Oliver Meidl / Nikolaus Trimmel: Johann Nepomuk Höfel – Maler des Inzersdorfer Nikolausbildes. In: Pfarre St. Nikolaus Inzersdorf (Hrsg.): 200 Jahre Kirchenweihe Inzersdorf St. Nikolaus. Wien 2021, S. 97–102. Link: https://books.google.at/books/about/200_Jahre_Kirchenweihe_Inzersdorf_St_Nik.html?id=_qOtEAAAQBAJ (28. Februar 2023). Sammlung Johann Nepomuk Höfel-Verlag Lavinia Baumstark. ISBN 978-3-00-081853-0
Weblinks
Johann Nepomuk Höfel bei artnet
Einzelnachweise
Kategorie:Historienmaler Kategorie:Porträtmaler Kategorie:Maler (Wien) Kategorie:Person (Kaisertum Österreich) Kategorie:Geboren 1788 Kategorie:Gestorben 1864 Kategorie:Mann