Maike Dörries (* 21. April 1966 in Oldenburg) ist eine deutsche literarische Übersetzerin.
Leben Maike Dörries wuchs in Ostfriesland auf. Von 1989 bis 1995 absolvierte sie ein Studium der Skandinavistik und des Niederdeutschen an der Universität Göttingen. Von 1996 bis 1998 wirkte sie als Lektorin im Anrich-Verlag/Beltz & Gelberg, Weinheim. Seit 1998 ist sie als freie Übersetzerin und Lektorin tätig. Dörries lebt in der Nähe von Frankfurt am Main.
Maike Dörries übersetzt Belletristik für Erwachsene sowie Kinder- und Jugendbücher aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen ins Deutsche. Sie ist Mitglied im Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke, VdÜ, für dessen Fachzeitschrift Übersetzen sie ehrenamtlich arbeitet.
Nominierung Deutscher Jugendliteraturpreis 2011 Stein Erik Lunde: Papas Arme sind ein Boot (Bilderbuch) 2013 Stina Wirsén: Nalle (Bilderbuch) und Marit Kaldhol: Allein unter Schildkröten (Jugendbuch) 2014 Synne Lea: Leo und das ganze Glück (Kinderbuch) 2017 Taran Bjørnstad: Der Krokodildieb (Kinderbuch)
Preise und Auszeichnungen 1994 Buxtehuder Bulle für das Jugendbuch Ludvig meine Liebe von Katarina von Bredow 1996 Deutscher Jugendliteraturpreis für das Jugendbuch Winterbucht von Mats Wahl 2017 NORLA-Übersetzerpreis der norwegischen Buchexportförderungsgesellschaft Norwegian Literature Abroad. 2018 Deutscher Jugendliteraturpreis für das Bilderbuch Der siebente Bruder von Øyvind Torseter 2022 Rebekka vom Freundeskreis zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen
Herausgeberin Robert Laude: Hinterpommersches Wörterbuch des Persantegebietes, Köln 1995
Übersetzungen
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