Ullrich Carl Nauck (* 31. Mai 1852 in Badresch; † 21. Oktober 1923 in Großschönfeld) war ein deutscher Verwaltungsbeamter.
Leben Ullrich Nauck, der evangelischer Konfession war, studierte an den Universitäten Leipzig und Berlin Rechtswissenschaften. 1874 wurde er Mitglied des Corps Saxonia Leipzig.Kösener Korpslisten 1910, 154, 492 1875 schloss er sich dem Corps Normannia Berlin an.Kösener Korpslisten 1910, 13, 146 Nach dem Studium trat er in den preußischen Staatsdienst ein und wurde Regierungsassessor im Preußischen Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten. 1887 wurde er zum Landrat des Kreises Iserlohn ernannt.Landkreis Iserlohn Verwaltungsgeschichte und Landräte auf der Website territorial.de (Rolf Jehke) Während seiner Dienstzeit wurde er mit der Ernennung zum Geheimen Regierungsrat ausgezeichnet. Nach 32 Jahren im Amt wurde er 1919 auf Gesuch aus dem Staatsdienst entlassen. Von 1894 bis 1919 war er für den Wahlbezirk Iserlohn Mitglied im Provinziallandtag der Provinz Westfalen. Zuletzt lebte er in Köln.Kösener Corpslisten 1960, 5, 160
Literatur Joachim Lilla: Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918–1945/46). Biographisches Handbuch. Münster 2004, S. 226 Alfred Bruns (Hrsg.), Josef Häming (Zusammenstellung): Die Abgeordneten des Westfalenparlaments 1826–1978 (= Westfälische Quellen- und Archivverzeichnisse, Band 2). Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster 1978, S. 468.
Weblinks Widbert Felka: Zur Verleihung der Städteordnung an die Titularstadt Hohenlimburg und zur Bildung des Amtes Letmathe-Oestrich im Jahre 1903, Teil 1 auf www.heimatverein-hohenlimburg.de
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Landrat (Kreis Iserlohn) Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Westfalen (Königreich Preußen) Kategorie:Geheimer Regierungsrat Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1852 Kategorie:Gestorben 1923 Kategorie:Mann