miniatur|hochkant|Wappen (ohne Helmzier) Karl Albert Heinrich Johann Nepomuk von Merz, auch Carl Albert Heinrich Johann Nepomuk von Merz Herr auf und zu Quirnheim und Bosweiler, beim Reichskammergericht 1805 Freyherr von Merz zu Quirnheim„Freyherr von Merz zu Quirnheim“ genannt bei den Mandanten beim Kaiserlichen Reichskammergericht 1805, 1798 Prozess des Vaters, Druck Frankfurt genannt, in die bayerische Armee aufgenommen als Karl Albert Baron von MerzDer siebenjährige Kampf auf der pyrenäischen Halbinsel vom Jahre 1807 bis 1814, Band 2, Franz Xaver Rigel, 1819, Seite XI – Google BooksKöniglich-Baierisches Regierungsblatt, Band 2, Königreich Bayern, 1812, Spalte 1620 & 1892 – Google BooksRang-Liste der Königlich-Baierschen Armée: Für das Jahr 1811, Verlag Hübschmann, 1811, Seite 34 – Google Books, gestorben als Albert Ritter von Merz auf QuirnheimAllgemeine Zeitung von und für Bayern: Tagsblatt für Politik, Literatur und Unterhaltung, Bände 4-6, Verlag J. Riesel, Dr. Kirchner, Nürnberg 24. Dezember 1838, Nr. 175 – Google Books (* 29. September 1774 in Quirnheim; † 18. November 1857 in NürnbergVerordnungs-Blatt des Königlich Bayerisches Kriegsministeriums, Verlag Hübschmann, 1857, S. 153 – Google Books) war Generalmajor in der Königlich Bayerischen Armee.
Leben Albert von Merz trat nach Flucht aus seiner französisch besetzten Heimat ins Heer des Kurfürstentum Bayerns ein. Er wurde am 28. April 1808 zum Major und am 8. November 1812 zum Oberstleutnant befördert, gleichzeitig wurde er vom 7. Linien-Infanterie-Regiment Löwenstein-Werthheim zum 2. Leichten Infanterie-Bataillon als Bataillonskommandeur versetzt, wo er sich bald als tapferer und würdiger ChefAugsburgische Ordinari Postzeitung von Staats-, gelehrten, historisch- u. Ökonomischen Neuigkeiten, Moy, 1814, Lindau 21. Februar 1813 – Google Books bewies. Ab 23. Juni 1815 übernahm er für 15 Jahre bis zum 1. Dezember 1830 im Range eines Obersten die Stelle als Kommandeur des Königlich Bayerischen 12. Infanterie-Regiments. Danach war von Merz für fünf Jahre Kommandeur des Königlich Bayerischen 5. Infanterie-Regiments „Erzgroßherzog von Hessen“Bayerische Landbötin, Rösl, 1835, S. 976 (Vorschau bei Google Books) tätig, um danach am 10. September 1835Militär-Handbuch des Königreiches Bayern, Verlag des Haupt-Conservatoriums der Armee, 1840, Seite 6 – Google Books die Beförderung zum Generalmajor zu erhalten. Bis zu seiner Pensionierung am 15. Dezember 1843 wirkte er noch als Kommandant der Stadt Passau und der Veste OberhausGeschäfts- und Addreß-Handbuch für den Regierungsbezirk Niederbayern, Franz Sartorius, Carl Wolf, Druck Vogel, 1841, S. 194 – Google Books.
1805 führte er zusammen mit seinem BruderFreyherr von Merz zu Quirnheim genannt bei den Mandanten beim Kaiserlichen Reichskammergericht Wetzlar 1805, Druck Frankfurt – Google Books (Snippet-Ansicht) einen Prozess zur Entschädigung des Allods, was neben dem Lehen während der französischen Besatzungszeit enteignet wurde. Ein späteres Verfahren im Königreich Bayern führte weder zu einer Entschädigung noch zu einer Wiedergewährung der Baronie als Titel.
Familie mini|hochkant|Hertlingshauser Hof: Geburtshaus vonKarl Albert von Merz Karl Albert von Merz wurde aus der Ehe zwischen Karl Joseph Freiherr Merz, Herr auf Quirnheim und Bosweiler (* 16. Februar 1747 in Quirnheim/Kurpfalz; † 9. Februar 1802 in Quirnheim/Frankreich) und Maria Josepha Susanna Komtess von Lasser (* 1746 in Mainz; † 1777 in Quirnheim) geboren.
Am 29. Juli 1798 heiratete er in erster Ehe Antoinette Therese Freiin von Brandenstein († 9. August 1808 in Ingolstadt), aus der Verbindung gingen drei Töchter hervor: Anna Katharina Therese Franziska (* 10. Februar 1799; † 23. August 1832) Therese Karoline Franziska (* 9. Dezember 1800; † 26. Dezember 1878 in Würzburg) Adelheid Friederike (* 13. April 1804; † 6. April 1879 in München) Am 12. Juli 1810 heiratete er in zweiter Ehe Sophie Freiin von Pechmann († 20. März 1838 in München), aus der Verbindung ging ein Sohn hervor: Eugen Joseph (* 19. September 1810; † ?)
Während der französischen Herrschaft über die linksrheinischen Gebiete in Folge der Französischen Revolution floh Karl Albert mit einigen seiner Angehörigen nach Franken bzw. Bayern, während sein Bruder Georg Karl Heinrich (* 5. Januar 1776 in Quirnheim; † ?) mit seiner Familie und dem Vater in Quirnheim blieb.
Auszeichnungen Ritter der französischen Ehrenlegion Ritter des russischen Sankt-Wladimir-Orden Immatrikulation im militärischen Adelsstand am 28. April 1820 als Ritter Merz von QuirnheimAllgemeines Intelligenzblatt für das Königreich Baiern, München, 1820, Seite 880–881 - Google Books
Literatur Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser (Achter Jahrgang) von Perthes 1914, Seite 642 PDF-Download M Digital.ub.Uni-Düsseldorf.de Standes-Erhebungen und Gnadenacte Deutscher Landesfürsten während der letzten Drei Jahrhunderte, Maximilian Gritzner 1880, Nachdruck (Reprint) Nabu Press 2012, Seite 432, ISBN 1276074271, ISBN 9781276074278 Artikel: Das Dorf Quirnheim und die Familie Mertz aus Pfälzer Sonntagsblatt, Nr. 24, 1866, Seite 244ff
Weblinks Bestandsbezeichnung: 2.7.1.16 MF 16: Sachakten, Herrschaft Bosweiler und Quirnheim, Restitution des Lehens und enteigneten Allods, Bayerisches Hauptstaatsarchiv Bestandsbezeichnung: 4.2.1.1 Bayerisches Kriegsministerium, 1834-1846, 1846-1853, Bayerisches Hauptstaatsarchiv
Einzelnachweise
Kategorie:Träger des Ordens des Heiligen Wladimir Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion Kategorie:Adliger Kategorie:Reichsritter Kategorie:Freiherr Albert Kategorie:Quirnheim Kategorie:Person (Landkreis Bad Dürkheim) Kategorie:Generalmajor (Bayern) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1774 Kategorie:Gestorben 1857 Kategorie:Mann