Albert Gsänger (* 23. Dezember 1922 in Nürnberg; † 3. März 1969 ebenda) war ein deutscher Politiker der SPD.
Leben und Beruf Nach dem Besuch der Volksschule machte Gsänger die Lehre zum Schornsteinfeger und übte diesen Beruf ab Anfang 1940 als Geselle aus. 1941 wurde er in den Wehrdienst einberufen, bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte er der Wehrmacht an. Nach dem Krieg nahm er den bisherigen Beruf wieder auf, 1946 absolvierte er die Meisterprüfung mit Erfolg. 1955 bestellte man ihn zum Bezirks-Schornsteinfegermeister, zwei Jahre wählte man ihn zum stellvertretenden Obermeister der Schornsteinfegerinnung Mittelfranken, später stieg er noch zum Obermeister auf.
Er hinterließ seine Frau und ein Kind.
Politik 1951 wurde Gsänger ehrenamtlicher Stadtrat in Nürnberg.
Bei der Landtagswahl 1962 bewarb er sich erfolgreich für das Direktmandat und gehörte dem Bayerischen Landtag bis 1966 für eine Wahlperiode an. In dieser Zeit saß er im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr.
Weblinks
Biografie über Albert Gsänger auf den Seiten des Bayerischen Landtags
Einzelnachweise
Kategorie:Landtagsabgeordneter (Bayern) Kategorie:Stadtrat (Nürnberg) Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Bayer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1922 Kategorie:Gestorben 1969 Kategorie:Mann