Nicolaus Wilckens (* 13. Juli 1676 in Hamburg; † 2. Oktober 1724 ebenda) war ein deutscher Jurist und Archivar.

Herkunft und Familie Wilckens Eltern waren der Hamburger Kaufmann Arnold Wilckens und Margaretha Langermann. Der gleichnamige Hamburger Ratsherr Nicolaus Wilckens (1649–1725) war sein Onkel.

Wilckens heiratete am 13. August 1703 Susanna Maria geb. Trainer († 1740), Witwe des Advokaten Marcus Ester (1666–1697). Der Dichter Matthäus Arnold Wilckens († 1759) war sein Sohn.

Leben und Wirken Nach seiner Schulbildung in Hamburg studierte Wilckens ab 1697 Jurisprudenz an der Universität Halle. Später wechselte er an die Universität Straßburg und schloss schließlich sein Studium am 10. Januar 1702 als Doktor der Rechte an der Universität Basel ab.

Wilckens bereiste nach seinem Studium die Schweiz, Frankreich, Holland und Deutschland, kehrte dann nach Hamburg zurück und ließ sich hier als Advokat nieder. Am 2. Mai 1721 wurde er, als Nachfolger des 1721 zum Ratsherr gewählten und späteren Bürgermeisters Nicolaus Stampeel (1673–1749), zum Archivar der Stadt Hamburg gewählt. Als Archivar veröffentlichte er verschiedene Lebensbeschreibungen. Wilckens starb bereits 3 Jahre nach seinem Amtsantritt im Alter von 48 Jahren. Seine hinterlassenen Manuskripte wurden nach seinem Tod versteigert. Der Hamburger Theologe und Historiker Christian Ziegra gab einige dieser Schriften heraus.

Werke

Nach Wilckens Tod gab Christian Ziegra heraus:

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Literatur

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Einzelnachweise

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