Die Saison 2014/15 der Österreichischen Eishockeyliga begann am 12. September 2014 und endete am 14. April 2015 mit dem vierten Spiel des Playoff-Finales.EBEL Spielplan update 2014-08-12 auf www.eishockey.at (PDF-Datei) Titelverteidiger war der HC Bozen, der damalige zweitplatzierte EC Red Bull Salzburg wurde nach zwei Sweeps im Halbfinale und Finale neuer Österreichischer Meister.
Teilnehmende Mannschaften
Das Teilnehmerfeld blieb unverändert, wenngleich es im Sommer 2014 lang anhaltende Unsicherheiten um den Verbleib des HC Bozen in der Liga gab. Der Titelverteidiger meldete finanzielle Probleme, Bericht auf hockey-news.info vom 27. Juni 2014 und suchte nach neuen Sponsoren, um die Finanzierung der Spielzeit zu sichern., Bericht auf hockeyfans.at vom 24. Juli 2014 Die Teilnahme wurde erst im Juli 2014 fixiert.Bozen bestätigte Teilnahme, Bericht auf diepresse.com vom 31. Juli 2014
Mannschaft Vorjahresplatzierung Trainer Heimarena Kapazität HC Bozen Meister Mario Simioni Eiswelle 7.000 Vizemeister Dan Ratushny Volksgarten-Arena 3.500 EC VSV 3. (Halbfinale) Hannu Järvenpää Stadthalle Villach 4.500 EHC Liwest Linz 4. (Halbfinale) Rob Daum KeineSorgenEisarena 4.863 EC Dornbirn 5. (Viertelfinale) Dave MacQueen Messestadion Dornbirn 4.270 Orli Znojmo 6. (Viertelfinale) Jiří Režnar Hostan Arena 5.500 Vienna Capitals 7. (Viertelfinale) Tom Pokel Jim Boni (ab Feb. 2015)Jim Boni übernimmt wieder bei den Capitals, Bericht auf hockeyfans.at vom 23. Februar 2015 Albert-Schultz-Halle 7.022 Sapa Fehérvár AV19 8. (Viertelfinale) Rob Pallin Eishalle Székesfehérvár 3.500 EC KAC 9. Martin Stloukal Doug Mason (ab Okt. 2014), Homepage des EC KAC am 6. Oktober 2014 5.088 EC Graz 99ers 10. Todd Bjorkstrand Eisstadion Graz-Liebenau 4.050 HDD Olimpija Ljubljana 11. Fabian Dahlem Hala Tivoli 5.000 HC Innsbruck 12. Christer Olsson Tiroler Wasserkraft Arena 3.200 (gereiht nach Vorjahrsplatzierung)
Nachwuchsligen
Die folgenden Nachwuchsligen sind ebenso von der Erste Bank Eishockey Liga organisiert und werden – neben anderen Vereinen – von vielen EBEL-Clubs mit eigenen Mannschaften bestritten: + Nachwuchsligen Liga Meister Teilnehmer U20 Erste Bank Young Stars League SAPA Fehérvár AV19 14 Teams U18 Erste Bank Juniors League EC Red Bull Salzburg 17 Teams
Saisonvorbereitung Wie in den vergangenen Spielzeiten spielten die EBEL-Clubs mehrere Turniere und Einzelspiele zur Vorbereitung auf die neue Saison.
Anmerkung: Mannschaften aus der EBEL sind fett dargestellt Turnier Zeitraum Teilnehmende Mannschaften Endstand Memoriál Pavla ZábojníkaZvolen, Slowakei 14.–16. August 2014 Sapa Fehérvár AV19Piráti Chomutov (1. Liga, CZE)HKm Zvolen (Extraliga, SVK)HC 05 Banská Bystrica (Extraliga, SVK)GKS Tychy (Ekstraliga, POL)ASC Corona 2010 Brașov (Rumänische Eishockeyliga) 1. HC 05 Banská Bystrica (6 Punkte, 13:7 Tore)2. Piráti Chomutov (6 Punkte, 6:2 Tore)3. HKm Zvolen (4 Punkte, 5:4 Tore)4. Sapa Fehérvár AV19 (4 Punkte, 5:6 Tore)5. GKS Tychy (3 Punkte, 6:10 Tore)6. ASC Corona 2010 Brașov (3 Punkte, 4:10 Tore) Gäubodenvolksfest-PokalturnierStraubing, DeutschlandAugsburg Gewinner, Straubing wird dritter, Bericht auf hockeyweb.de vom 18. August 2014 15.–17. August 2014 EC KACAugsburger Panther (DEL)KHL Medveščak Zagreb (KHL)Straubing Tigers (DEL) 1. Augsburger Panther (2 Siege, 9:4 Tore)2. KHL Medveščak Zagreb (1 Sieg, 5:5 Tore)2. Straubing Tigers (1 Sieg, 6:5 Tore)4. EC KAC (0 Siege, 4:10 Tore)Nürnberger Versicherungs CupGarmisch, Deutschland23.–24. August 2014HC InnsbruckEV Landshut (DEL2)SC Riessersee (DEL2)Düsseldorfer EG (DEL)1. HC Innsbruck (2 Siege, 9:6 Tore)2. Düsseldorfer EG (1 Sieg, 6:6 Tore)3. EVL Landshut (1 Sieg, 8:7 Tore)4. SC Riessersee (0 Siege, 4:8 Tore) Gábor-Ocskay-GedenkturnierSzékesfehérvár, UngarnLjubljana gewinnt Turnier in Ungarn, Bericht auf erstebankliga.at vom 7. September 2014 6.–7. September 2014 Sapa Fehérvár AV19HDD Olimpija LjubljanaEC Graz 99ersMiskolci Jegesmedvék JSE (MOL Liga) 1. HDD Olimpija Ljubljana2. Sapa Fehérvár AV193. EC Graz 99ers4. Miskolci Jegesmedvék JSE
Modus Der grundlegende Modus mit Hauptrunde (doppelte Hin- und Rückrunde), Zwischenrunde (Playoff-Race) und Playoffs blieb unverändert, jedoch wurden Änderungen im Detail vorgenommen. Hauptspieltage sind Freitag und Sonntag (1 Spiel wird von ServusTV übertragen). Donnerstag ist ein Livespiel (von laola1.tv übertragen). Ein weiterer Spieltag ist Samstag im Rahmen des Roadtrip (RT). Dabei spielt die Mannschaft am Roadtrip an 2 oder 3 aufeinander folgenden Tagen gegen 2 geographisch nahe gelegene LigamannschaftenEBEL Spielplan Seite1 auf www.eishockey.at (PDF-Datei), offline. In der Saison 2014/15 werden sämtliche Viertel, -Halb- und Finalspiele in den Playoffs in einer best-of-seven Serie gespielt.
Grunddurchgang Der Grunddurchgang begann mit der ersten Runde am 12. September 2014. Im frühen Saisonverlauf setzte sich der EC Red Bull Salzburg rasch an die Spitze und behielt diese Position anschließend für das Gros der Saison. Im unteren Tabellenfeld zeigte sich rasch, dass insbesondere der HDD Olimpija Ljubljana der dünnen Personaldecke und den beschränkten finanziellen Möglichkeiten Tribut zollen musste.
Beim EC KAC wurde der umstrittene Trainer Martin Stloukal gemeinsam mit Co-Trainer Gerald Ressmann nur wenige Spiele nach Saisonbeginn entlassen, nachdem die Mannschaft in mehreren Spielen weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Schlusspunkt von Stloukals Tätigkeit in Klagenfurt war eine 0:9-Heimniederlage gegen den EHC Linz.Black Wings schießen KAC ganz tief in die Krise, Bericht auf hockeyfans.at vom 25. September 2014KAC setzt sein Trainerduo vor die Tür, Bericht auf hockeyfans.at vom 26. September 2014 Mit Doug Mason wurde Anfang Oktober 2014 sein Nachfolger präsentiert.Der neue KAC-Trainer heißt Doug Mason, Bericht auf hockeyfans.at vom 6. Oktober 2014
Nach den Erfolgen in den vergangenen Jahren wurden auch in dieser Saison wieder Freiluftspiele ausgetragen. Das größere der beiden war das sogenannte EBEL-Winter Classic 2015, ein Kärntner Derby im Wörthersee Stadion, bei dem der EC VSV am 3. Jänner 2015 vor 29.700 Zuschauern den EC KAC mit 4:1 besiegen konnte.VSV-Sieg beim Freiluftderby, Bericht auf hockeyfans.at vom 3. Jänner 2015 Als zweite Mannschaft veranstaltete der HDD Olimpija Ljubljana im Dezember zwei Spiele unter freiem Himmel, wobei weitere Begegnungen wegen des warmen Wetters abgesagt werden mussten.KAC rutscht bei Schlusslicht Ljubljana aus, Bericht auf hockeyfans.at vom 16. Dezember 2014
Tabelle Rang Team SP S N SNV NNV SNP NNP T GT TVH PTS 1 EC Red Bull Salzburg 44 30 14 2 1 2 4 165 112 +53 65 2 EHC Liwest Linz 44 28 16 4 2 3 1 155 113 +42 59 3 EC VSV 44 26 18 2 0 2 1 132 119 +13 53 4 Vienna Capitals 44 24 20 0 0 1 4 119 117 +2 52 5 Orli Znojmo 44 24 20 0 1 3 3 157 132 +25 52 6 Sapa Fehérvár AV19 44 25 19 3 0 2 1 141 139 +2 51 7 HC Bozen 44 21 23 2 1 3 1 119 122 −3 44 8 EC KAC 44 17 27 1 5 1 3 114 137 −23 42 9 EC Graz 99ers 44 18 26 1 3 1 2 120 132 −12 41 10 Dornbirner EC 44 19 25 1 1 1 1 121 147 −26 40 11 HC Innsbruck 44 16 28 0 3 3 2 110 134 −24 37 12 HDD Olimpija Ljubljana 44 16 28 2 1 2 1 95 144 −49 34 Endstand; Legende: SP = Spiele, S = Siege, N = Niederlagen, SNV = Siege nach Verlängerung, NNV = Niederlage nach Verlängerung, SNP = Siege nach Penaltyschießen, NNP = Niederlage nach Penaltyschießen, T= Tore, GT = Gegentore, TVH = Torverhältnis, PTS = Punkte
Zwischenrunde In der Zwischenrunde wurden zwei weitere Trainerwechsel bekanntgegeben. Im Februar trennten sich die Vienna Capitals von Tom Pokel und verpflichteten als Nachfolger Jim Boni, der die Mannschaft bereits 2003 bis 2007 trainiert und unter anderem zum Meistertitel der Saison 2004/05 geführt hatte.Jim Boni übernimmt wieder bei den Capitals, Bericht auf hockeyfans.at vom 23. Februar 2015 Außerdem ersetzte der HC Bozen Trainer Mario Simioni durch Don MacAdam.HCB Südtirol hat neuen Trainer, Bericht auf hockeyfans.at vom 8. Februar 2015
In der Platzierungsrunde setzte sich der EC Red Bull Salzburg vor dem EHC Linz durch, während der EC VSV keines der zehn Spiele gewinnen konnte und abgeschlagen Letzter wurde.VSV bleibt auch gegen Fehervar sieglos, Bericht auf hockeyfans.at vom 3. März 2015 In der Qualifikationsrunde konnte sich der HZC Bozen frühzeitig für die Playoffs qualifizieren, während bis zur letzten Runde drei Mannschaften (EC KAC, EC Graz 99ers und der EC Dornbirn) Chancen auf Platz zwei hatten. Hier setzte sich mit dem EC KAC die Mannschaft mit der besten Ausgangsposition durch.Der EC KAC zittert sich ins Viertelfinale, Bericht auf hockeyfans.at vom 3. März 2015
Platzierungsrunde Rang Team SP S N SNV NNV SNP NNP T GT TVH PTS (BP) 1 EC Red Bull Salzburg 10 8 2 0 0 2 0 35 25 +10 20 (4) 2EHC Liwest Linz 10 7 3 0 0 0 0 34 24 +10 17 (3) 3Orli Znojmo 10 7 3 0 0 3 0 33 23 +10 14 (0) 4Sapa Fehérvár AV19 10 6 4 2 0 0 0 23 22 +1 12 (0) 5Vienna Capitals 10 2 8 0 0 0 3 20 33 −13 8 (1) 6EC VSV 10 0 10 0 2 0 2 11 29 −18 6 (2) Legende: SP = Spiele, S = Siege, N = Niederlagen, SNV = Siege nach Verlängerung, NNV = Niederlage nach Verlängerung, SNP = Siege nach Penaltyschießen, NNP = Niederlage nach Penaltyschießen, T= Tore, GT = Gegentore, TVH = Torverhältnis, PTS = Punkte (BP = Bonuspunkte aus dem Grunddurchgang)
Qualifikationsrunde Rang Team SP S N SNV NNV SNP NNP T GT TVH PTS (BP) 7HC Bozen 10 7 3 0 0 1 1 37 25 +12 19 (4) 8EC KAC 10 7 3 0 0 0 0 34 18 +16 17 (3) 9EC Graz 99ers 10 6 4 0 1 1 1 27 20 +7 16 (2) 10Dornbirner EC 10 5 5 1 0 0 2 25 23 +2 13 (1) 11HC Innsbruck 10 4 6 0 0 2 0 15 29 −14 8 (0) 12HDD Olimpija Ljubljana 10 1 9 0 0 0 0 11 34 −23 2 (0) Legende: SP = Spiele, S = Siege, N = Niederlagen, SNV = Siege nach Verlängerung, NNV = Niederlage nach Verlängerung, SNP = Siege nach Penaltyschießen, NNP = Niederlage nach Penaltyschießen, T= Tore, GT = Gegentore, TVH = Torverhältnis, PTS = Punkte (BP = Bonuspunkte aus dem Grunddurchgang)
Statistik nach der Zwischenrunde Topscorer Spieler Team SP T A PKT SM +/- PPT SHT GWT SOG SG% FO FO%Andrew Sarauer Székesfehérvár 54 21 38 59 55 +4 4 2 4 142 14,79 % 636/594 51,71 %Andrew Kozek Linz 54 32 23 55 52 +20 8 1 6 180 17,78 % n. i. W.Brian Lebler Linz 54 35 18 53 64 +17 8 0 6 242 14,46 % n. i. W.Thomas Raffl Salzburg 52 26 27 53 20 +10 7 3 4 208 12,50 % n. i. W.Rob Hisey Linz 54 13 40 53 64 +24 0 1 2 105 12,38 % 307/342 47,30 % Brett Sterling Salzburg 49 23 28 51 100 +24 6 2 3 141 16,31 % n. i. W.John Hughes Salzburg 53 11 39 50 20 +17 3 0 3 117 9,40 % n. i. W.Jamie Lundmark KAC 54 24 25 49 73 +6 7 1 3 201 11,94 % 252/181 58,20 %Jamie Arniel Dornbirn 54 22 27 49 32 +10 7 0 5 226 9,73 % 432/506 46,06 %Ryan Duncan Salzburg 52 19 30 49 12 +21 6 0 4 145 13,10 % 541/465 53,78 %
Torhüter Spieler Team SP MIN GT GTS SaT SGH SGH% SO S NJean-Philippe Lamoureux VSV 45 2739 111 2,37 1632 1521 93,20 2 24 21 Michael Ouzas Linz 45 2727 101 2,20 1451 1350 93,04 6 31 14 Luka Gračnar Salzburg 27 1587 54 2,04 740 686 92,70 1 21 4 Andy Chiodo Ljubljana 39 2245 114 3,02 1445 1331 92,11 2 14 25 Nathan Lawson Dornbirn 37 2044 98 2,88 1226 1129 92,09 1 19 15 Dany Sabourin Graz 54 3226 145 2,65 1796 1651 91,93 3 24 30Christian Engstrand Székesfehérvár 21 1217 45 2,22 555 510 91,89 2 12 9 Pekka Tuokkola KAC 43 2511 105 2,47 1249 1144 91,59 4 21 19 Jaroslav Hübl Bozen 53 3204 142 2,63 1685 1543 91,57 4 27 26 Matt Zaba Capitals 38 2261 91 2,29 1050 960 91,43 4 20 16 Chris Holt Znojmo 27 1574 69 2,52 795 726 91,32 1 14 13 Patrik Nechvátal Znojmo 19 982 49 3,00 564 515 91,31 0 11 4Miklós Rajna Székesfehérvár 16 881 39 2,66 447 408 91,28 1 8 6 Adam Munro Innsbruck 48 2751 135 2,91 1525 1390 91,15 3 17 30 David Madlener Dornbirn 17 863 46 3,21 504 458 90,87 1 4 9 Bernd Brückler Salzburg 25 1449 75 2,95 691 616 89,15 2 13 12 René Swette KAC 14 741 42 3,33 378 336 88,89 1 3 10 Josh Robinson Székesfehérvár 20 1131 72 3,72 627 555 88,52 0 11 8 David Kickert Capitals 18 1013 52 2,96 443 391 88,26 0 6 11 Legende: