mini|Siegel des Ratsherrn Adolf Greverade (um 1456) Adolf Greverade, auch Alf Greverade († Pfingsten 1481 in Lübeck), war Kaufmann und Ratsherr der Hansestadt Lübeck.
Leben Adolf Greverade wurde 1455 in den Lübecker Rat erwählt. In der Zeit von 1440 bis 1449 wird er in Lübecker Testamenten mehrfach als Vormund benannt.Gunnar Meyer: „Besitzende Bürger“ und „elende Sieche“: Lübecks Gesellschaft im Spiegel ihrer Testamente 1400–1449 (Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck, hg. vom Archiv der Hansestadt, Reihe B, Band 48) Lübeck: Schmidt-Römhild 2010, ISBN 978-3-7950-0490-3 Schon 1441 war er Besitzer eines Hauses in der Fischergrube.Antjekathrin Graßmann: Sozialer Aufstieg um 1500 in Lübeck. In: Sozialer Aufstieg. Funktionseliten im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit. (Büdinger Forschungen zur Sozialgeschichte) München 2002, ISBN 978-3-486-56612-3, S. 97–111 urn:nbn:de:101:1-201607272270
Er war in unbeerbter Ehe verheiratet und bewohnte ein Haus mit der heutigen Hausnummer Königstraße 58. Sein gleichnamiger Neffe, der spätere Pfarrer und Humanist Adolf Greverade, wurde sein Nachlassverwalter.
Literatur Georg Wilhelm Dittmer: Die Lübeckischen Familien Greverade und Warneböke im sechzehnten Jahrhunderte: ein Beitrag zur Culturgeschichte dieser Zeit. Lübeck 1859 Emil Ferdinand Fehling: Lübeckische Ratslinie, Lübeck 1925, Nr. 538
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Einzelnachweise
Kategorie:Lübecker Ratsherr (15. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1481 Kategorie:Mann