Das Hi-Hat war ein Jazzclub in Boston.
Das Hi-Hat (566 Columbus Avenue, Ecke Massachusetts Ave.) wurde 1937 eröffnet und bestand bis 1959, als das Gebäude bei einem Brand zerstört wurde.Marc Mayers: Das Restaurant und Nachtclub mit seiner Art-déco-InneneinrichtungRoger Bruns: Martin Luther King, Jr: A Biography. 2006, S. 23 gehörte mit Wally’s Paradise und dem Savoy Club zu den bekannten Nachtclubs von Bostons South End.Hope J. Shannon: Legendary Locals of Boston’s South End. 2014, S. 8 Dort traten u. a. Jazz- und Blues-Größen wie Fats Waller, Lionel Hampton,Thomas H. O’Connor: Building a New Boston: Politics and Urban Renewal, 1950–1970, 1995, S. 59 Thelonious Monk (1944),Brilliant Corners: A Bio-discography of Thelonious Monk. 2001, S. 340 Earl Bostic (1952, mit John ColtraneThe John Coltrane Reference von Lewis Porter, Chris DeVito, David Wild, Yasuhiro Fujioka, Wolf Schmaler. 2013), Billie Holiday, B. B. King, Miles Davis, Duke Ellington, Sarah Vaughan, Count Basie und Dizzy Gillespie auf. In der Hausband spielten Anfang der 1950er-Jahre Al Vega (Piano), Jack Lawlor (Bass) und Sonny Taclof (Schlagzeug).Vladimir Simosko: Serge Chaloff: A Musical Biography and Discography. 1998, S. 62
Im Laufe seines Bestehens wurden im Hi-Hat eine Reihe von Konzerten mitgeschnitten und als Schallplatte veröffentlicht, u. a. auch Aufnahmen von Serge Chaloff (1950), Lester Young (Boston 1950 (Uptown), entstanden 1950 und 1953), Stan Getz/Bob Brookmeyer (1952/53), Charlie Parker (1953/54)1954 wurde Parker u. a. begleitet von Jay Migliori (Tenorsaxophon), Herbie Williams (Trompete), Rollins Griffith (Piano), Jimmy Woode (Bass), Marquis Foster (Drums). und 1954 von Sonny Stitt (Live at the Hi-Hat, auf Roulette Records).Tom Lord: The Jazz Discography (online, abgerufen am 16. Oktober 2014) Miles Davis trat dort 1955 auf, begleitet von der damaligen Hausband, bestehend aus Jay Migliori, Al Walcott, Jimmy Woode und Jimmy Zitano.Alex Henderson: Das Hi-Hat gehörte mit dem Storyville und The Stable zu den zentralen Spielstätten des frühen Modern Jazz und Bebop der Stadt.journalism.emerson.eduartsfuse.org An der Stelle des früheren Nachtclubs steht heute das Harriet Tubman House.Jean Gibran, Sylvia McDowell, Mary Howland Smoyer: Boston Women’s Heritage Trail: Seven Self-Guided Walks Through Four Centuries of Boston Women’s History. 2006, S. 81
Einzelnachweise
Kategorie:Veranstaltungsort (Jazz) Kategorie:Musik (Boston) Kategorie:Veranstaltungsstätte in Massachusetts Kategorie:Spielstätte für Musik in den Vereinigten Staaten