St. Corona am Wechsel (auch Sankt Corona am Wechsel) ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich. Sie wurde 1925 durch Ausgliederung aus Feistritz am Wechsel gebildet.
Geografie St. Corona am Wechsel liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst km², 72 % davon sind bewaldet.
Gemeindegliederung Einzige Katastralgemeinde ist St. Corona am Wechsel.
Nachbargemeinden
Geschichte Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Bis zum Jahr 1925 hieß der Ort „Heiligenstatt“, da schon vor dem Jahr 1000 n. Chr. viele Geistliche in dieser Gegend angesiedelt waren. Erst ab dem Jahr 1926 hat die Gemeinde ihren Namen zu „St. Corona am Wechsel“ gewechselt.
Mit Beschluss der Niederösterreichischen Landesregierung vom 12. Dezember 1923LGBL. NÖ. Nr. 31/1924, Seite 17 vom 28. Februar 2024 und mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 1925 wurden aus der Gemeinde Feistritz am Wechsel die damaligen Ortsteile St. Corona am Wechsel, Unternberg, Rothmoos und Molz ausgegliedert und als neue Gemeinde St. Corona am Wechsel konstituiert.
Zur Pfarrkirche erhoben wurde die der hl. Corona geweihte Kirche im Jahr 1943. Davor war sie eine Filialkirche von Kirchberg.
Bekanntheit erlangt die Gemeinde in der COVID-19-Pandemie aufgrund des in ihrem Namen enthaltenen Wortes „Corona“ sowie eines verstärken Wallfahrtsbetriebes zur im Ort befindlichen Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Corona am Wechsel.
Bevölkerungsentwicklung
Religion Nach den Daten der Volkszählung 2001 waren 95,1 % der Einwohner römisch-katholisch und 1,9 % evangelisch, 2,7 % der Bevölkerung hatten kein religiöses Bekenntnis.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Corona am Wechsel Ortskapelle Maria Heil der Kranken in UnternbergDehio Niederösterreich südlich der Donau 2003, S. 1912 Schloss Unternberg, im Typus eines Tiroler Ansitzes von 1924 bis 1926 erbaut
Vereine
Schiclub St. Corona Kinderolympiade St. Corona
Sport
Direkt im Ortszentrum befand sich die Talstation eines alten 1-er Sessellifts, der im Winter zusammen mit einer in den 1990er Jahren hinzugekommenen 4-er Sesselbahn und einem Doppelschlepplift ein kleines Skigebiet am KampsteinInformation zum Kampstein als Wandergebiet: alpenlandmagazin.at – Winterliche Wanderung auf den Kampstein und im Sommer Niederösterreichs einzige klassische Sommerrodelbahn erschloss.
Ende der Wintersaison 2013/14 wurde der Liftbetrieb aus Kostengründen durch das Land Niederösterreich eingestellt; der Sessellift und die Sesselbahn wurden im Sommer 2014 abgetragen. Auch die Sommerrodelbahn wurde abgetragen.
Das zum ehemaligen Skigebiet von St. Corona gehörende Areal des Schlepplift Hannesen I blieb erhalten und wird nunmehr als Simas-Lifte St.Corona-St. Peter weiter geführt.
Seit Dezember 2014 ist in Unternberg südöstlich von St. Corona ein Familienskiland verfügbar.St. Corona wird Familienskiland 2015 wurde eine neue Sommerrodelbahn und 2016 ein Motorikpark eröffnet.Sommerrodelbahn geht in BetriebNeuer Motorikpark St. Corona Wegen hoher vorhergesagter Temperaturen ist die Skipiste der Wexl Arena ab Silvester 2022 gefährdet, dafür wird die Sommerrodelbahn bis 8. Jänner 2023 geöffnet.Frühlingswetter: Sommerrodeln zu Silvester orf.at, 29. Dezember 2022, abgerufen am 29. Dezember 2022.
Wirtschaft Wirtschaftssektoren Von den 26 landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 wurden 9 im Haupt- und 17 im Nebenerwerb geführt. Im Produktionssektor gab es keine Beschäftigten, 36 Menschen arbeiteten im Dienstleistungssektor. Die wichtigsten Arbeitgeber des Dienstleistungssektors waren die Bereiche Beherbergung und Gastronomie (12), Verkehr (9) und freiberufliche Dienstleistungen (8 Mitarbeiter). WirtschaftssektorAnzahl BetriebeErwerbstätige2011200120112001Land- und Forstwirtschaft 1)26292524Produktion0000Dienstleistung16203666 1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999
Arbeitsmarkt, Pendeln Von den 177 Erwerbstätigen in St. Corona am Wechsel arbeiteten 44 in der Gemeinde, 133 Menschen pendelten aus. Mehr als die Hälfte davon blieb im Bezirk Neunkirchen (81), jeweils etwas weniger als ein Viertel pendelten in Nachbarbezirke (28) und in andere Bundesländer (23). Nur 17 Arbeitnehmer pendelten aus der Umgebung in die Gemeinde ein.
Politik Bürgermeister der Gemeinde ist Michael Gruber (ÖVP). Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2025 bei insgesamt 13 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 9 Sitze FPÖ 4 Sitze
Persönlichkeiten Ehrenbürger der Gemeinde 1928 Leopold Popper-Podhragy
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Niederösterreich Kategorie:Corona (Heilige) als Namensgeber Kategorie:Gemeindegründung 1925