Le Vermont ist eine französische Gemeinde im Département Vosges in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Saint-Dié-des-Vosges und zum Kanton Raon-l’Étape. Die Bewohner nennen sich Vermontois.
Geografie mini|links|Ortsansicht Die Gemeinde Le Vermont liegt in den Vogesen unweit des Col du Hantz, der eine Verbindung zwischen den Tälern von Meurthe und Breusch herstellt. Im Osten reicht das Gemeindegebiet von Le Vermont bis an den Vogesenkamm, der die Grenze zum Département Bas-Rhin bildet. Mit dem 817 Meter hohen Houdimont wird hier der höchste Punkt in der Gemeinde erreicht. Die 4,41 km² große Gemeinde ist bis auf die beiden Rodungsinseln des Dorfes Le Vermont und des Weilers Le Voé vollständig von Wald bedeckt. Die angrenzenden Gemeinden sind Belval im Norden, Saulxures im Nordosten, Saint-Stail im Südosten, Grandrupt im Süden und Le Puid im Westen.
Geschichte Frühere Ortsnamen waren Louvermont (nachgewiesen im Jahr 1656), Le Vermont, Vermont und Levermont. Am 24. September 1944 wurden von Wehrmacht und Gestapo bei einer Razzia im Rahmen der Aktion Waldfest sechs Männer aus Le Vermont verhaftet und über das Sicherungslager Schirmeck ins KZ Dachau gebracht. Fünf von ihnen überlebten nicht.
Bevölkerungsentwicklung Jahr19621968197519821990199920082019 Einwohner 82 72 51 56 38 54 51 71
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Grand Est