Bergern im Dunkelsteinerwald ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Bezirk Krems in Niederösterreich. mini|Blick von der Ferdinandswarte Richtung Dürnstein.

Geografie Die Gemeinde liegt im Dunkelsteinerwald im niederösterreichischen Mostviertel, gehört aber auch zur Wachau und geologisch gesehen zum Waldviertel. Die Fläche der Gemeinde umfasst 36,53 Quadratkilometer. 68,42 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung Das Gemeindegebiet umfasst zehn Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):

Die Gemeinde besteht aus acht Katastralgemeinden Geyersberg, Maria Langegg, Nesselstauden, Oberbergern, Scheiblwies, Schenkenbrunn, Unterbergern und Wolfenreith.

Nachbargemeinden

Geschichte Die Großgemeinde Bergern entstand erst 1968 durch freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Unterbergern, Oberbergern, Schenkenbrunn (mit den Orten Schenkenbrunn, Wolfenreith und der Rotte Paltmühl) und Geyersberg (mit den Orten Geyersberg, Nesselstauden, Scheiblwies, Maria Langegg und der Rotte Plaimberg).

Einwohnerentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Wallfahrtskirche Mariae Geburt in Maria Langegg

Katholische Pfarrkirche Unterbergern hl. Johannes Nepomuk Pfarr und Wallfahrtskirche Mariae Geburt in Maria Langegg Ferdinand-Warte

Wirtschaft und Infrastruktur Von den rund 130 Arbeitsplätzen in Bergern entfiel 2011 ein Drittel auf die Landwirtschaft. Etwa 45 Prozent arbeiteten im Dienstleistungssektor, 30 Erwerbstätige arbeiteten im Produktionssektor. In der Gemeinde wohnten 630 Erwerbstätige. Davon arbeiteten 100 in der Gemeinde, 85 Prozent pendelten aus. Von den umliegenden Gemeinden kamen etwa 30 Menschen zur Arbeit nach Bergern.

Politik Gemeinderat Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 26. Jänner 2025 folgende Mandatsverteilung: ÖVP: 15 Mandate SPÖ: 2 Mandate FPÖ: 2 Mandate

Bürgermeister Bürgermeister der Gemeinde ist seit 2010 Roman Janacek, Amtsleiterin Anita Pailnsteiner.

Wappen Das Wappen zeigt im Schild eine mit einem grünen Nadelbaum belegte, aufwärtszeigende, geschweifte, goldene Spitze, die vorne von einer in einem roten Feld befindlichen goldenen Weinranke mit ebensolcher Traube und hinten von einer in einem blauen Feld befindlichen goldenen Ähre begleitet wird.

Die Gemeindefahne hat die Farben rot, gold und blau.

Persönlichkeiten Ehrenbürger 2022: Columban Luser (Abt), Manfred Schmid (Gemeinderat) 2026: Franz Aschauer und Leopold Wögrath (Gemeinderäte)

Personen mit Bezug zur Gemeinde Hans Haselböck (1928–2021), Organist und Komponist Gerhard Hradetzky (* 1944), Orgelbauer mini|Biotop in der Nähe der Ferdinandwarte.

Sonstiges Teile des Gemeindegebiets liegen im Weltkulturerbe Kulturlandschaft Wachau (Weinbau in Unterbergern), und den Europaschutzgebieten Wachau respektive Wachau–Jauerling (Vogelschutz), und die Gemeinde gänzlich im Landschaftsschutzgebiet Wachau und Umgebung. In Geyersberg gibt es einen neo-druidischen Steinkreis, der vom ortsansässigen Lehrer und Schriftsteller Wilhelm Cerveny zu Beginn der 80er-Jahre errichtet wurde.Helmut Birkhan: Beobachtungen zum mysterischen Keltenbild besonders in Österreich. Kelten-Tagung in Hallstatt 2010, S. 5. Am 27. August 2017 musste ein US-Militärhubschrauber vom Typ Black Hawk im Gemeindegebiet von Bergern notlanden, nachdem dieser bei der Berührung mit mehreren Baumwipfeln beschädigt wurde.

Weblinks

Website der Gemeinde „Dunkelsteinerwald.net“ – Mystik & Magie sowie Geschichte & Geschichten der Region Dunkelsteinerwald

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Wachau Kategorie:Weinbaugemeinde in Niederösterreich