mini|Gott und der Staat, erster Druck im Jahre 1882 Gott und der Staat (frz. Originaltitel: Dieu et l'état) von Michail Bakunin 1871 geschrieben, ist eines der bekanntesten Bücher Bakunins und der anarchistischen Bewegung im Allgemeinen. Bakunin beschreibt darin die Folgen der Religion auf die Gesellschaft und versucht, die Nicht-Existenz Gottes zu beweisen.
Entstehung und Publikation Bakunin schrieb das Buch Gott und der Staat im Februar und März des Jahres 1871. Er plante das Werk als zweiten Teil seines L'empire knouto-germanique et la revolution sociale (deutsch: Das Knuto-germanische Kaiserreich und die soziale Revolution), doch Gott und der Staat wurde zu Lebzeiten Bakunins nicht veröffentlicht. Als Elisée Reclus und Carlo Cafiero das Manuskript im Nachlass Bakunins fanden, beschlossen sie, es herauszugeben. Sie gaben dem Buch den Namen Dieu et l'état, weil ihre Suche nach dem von Bakunin vorgesehenen Namen erfolglos verlief (Später fand man in den Tagebüchern Bakunins den eigentlichen Namen: Sophismes historiques de l'école doctrinaire des communistes allemands, dt.: Die historischen Sophismen der doktrinären Schule des Kommunismus).
Das Buch erschien 1882 auf Französisch und wurde als Pamphlet in Genf verteilt. Bald darauf wurde Gott und der Staat in viele Sprachen übersetzt, ganz im Gegensatz zu Staatlichkeit und Anarchie (1873), welches erst 50 Jahre später aus dem Russischen übersetzt wurde.
Zitate
Literatur Michael Bakunin: Gott und der Staat (1871). Karin Kramer Verlag, Berlin 2005. ISBN 3-87956-222-9
Weblinks
E-Text Gott und der Staat engl. Hörbuch God and the State bei LibriVox
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