Der Madererkamm ist einer der längsten Teile der Verwallgruppe und erstreckt sich weitgehend von Osten nach Westen (mit Ausläufern) auf die politischen Gemeinden Gaschurn, St. Gallenkirch, Silbertal und Schruns im Bundesland Vorarlberg (Österreich). Der Hochjochstock bildet einen recht solitär stehenden Ausläufer des Madererkamms und schließt über das Grasjoch (). an diesen an. Der Madererkamm mit dem Valschavieler Maderer (auch: Madererspitze, ) bildet die nordwestliche Begrenzung des Valschavieltals, an seiner Südostseite steigt der Valschavielkamm mit dem Tavamunter Augstenberg () auf. Der Kamm liegt im Zentrum des Europaschutzgebiets Verwall.
Der Madererkamm wird vom Wormser Weg tangiert, welcher von der Heilbronner Hütte () zur Wormser Hütte () führt.
Relevante Gipfel des Madererkamms Relevante Gipfel des Madererkamms sind: Gipfel Höhe Anmerkung Fredakopf 2252 Scheimersch 2420 Geisterspitz 2480 Dreier (Montafon) 2321 Dürrkopf 2407 Doppelgipfel Roßberg (Montafon) 2381 Schärmsteeberg 2370 Luterseeberg 2480 Tälispitz 2613 Valschavieler Maderer 2769 auch: Madererspitze, höchster Gipfel der Untergruppe Zapfkopf 2288 Grappeskopf 2206 Frastafallerspitz 2571 (Bizulspitze) Giampspitze 2533 Giampkopf 2470 Schwarze Wand (Montafon) 2592 Doppelgipfel Fanesklakopf 2539 Doppelgipfel Valschavieler Plattenspitze 2561 Torkopf (Montafon) 2638 Valschavielkopf 2696 Valschavieler Albonakopf 2482 Fraschkopf 2349
Namensherleitung Der Bergkamm teilt seinen Namen mit seinem höchsten Gipfel, der Madererspitze, sowie mit dem nördlich davon liegenden Maderertal und dem westlich liegenden Maderertäli. Anton von Ruthner in „Aus Tirol. Berg- und Gletscher-Reisen in den österreichischen Hochalpen“Google Books. (1869), S. 432, erwähnt, dass der Maderer von der einheimischen Bevölkerung „nach dem romanischen Namen der Madriser“ genannt werde.
Wandern Die meisten Gipfel des Madererkamms sind vom Tal (Gaschurn / Gortipohl / Silbertal / St. Gallenkirch) aus in etwa vier bis sechs Stunden zu Fuß zu erreichen. Die einzelnen Gipfel befinden sich teilweise relativ weit auseinander. Es ist gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich.
Literatur Peter Pindur, Roland Luzian, Andreas Weiskopf: Alpenvereinsführer „Verwallgruppe“. 10. Auflage. Bergverlag Rother, 2005, ISBN 3-7633-1251-X. Alpenvereinskarten: Blatt 28 Verwallgruppe. 1:50.000. 2010. Blatt 28/2 Verwallgruppe-Mittleres Blatt. 1:25.000. 2009. Kompass: WK 41 Silvretta-Verwallgruppe. 1:50.000. 2009. freytag & berndt: WK 372 Arlberggebiet, Paznaun, Verwallgruppe. 1:50.000.
Weblinks
Verwall.de – Verwall-Runde – ausführliche Informationen über das Wandern im Verwall mit Tourenvorschlägen
Einzelnachweise
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