Der Sächsische Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung wird am zweiten Sonntag im September begangen. Mit ihm wird die gelungene Integration und Aufbauleistung der Heimatvertriebenen und Aussiedler in Sachsen gewürdigt.

Hintergrund Sachsen war nach dem Zweiten Weltkrieg mit über einer Million Vertriebenen und Flüchtlingen ein wichtiges Aufnahmeland und wurde vielen von ihnen zur neuen Heimat. So haben auch heute noch viele sächsische Bürger eine Verbindung zu dem Thema Flucht und Vertreibung. Die Vertriebenen haben nicht nur sich eine neue Heimat aufgebaut, sondern zugleich mitgeholfen, die zerstörten Städte, Dörfer und Landschaften wie auch gesellschaftlichen Strukturen neu zu gestalten. Sie haben damit Sachsen bis heute nachhaltig mitgeprägt.Proklamation des Sächsischen Ministerpräsidenten zum Sächsischen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung vom 18. August 2014 SächsAbl. S. 995 (PDF; 691 KB) (PDF; 164 kB)

Siehe auch Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung

Einzelnachweise

Kategorie:Gedenktag in Deutschland Kategorie:Gedenk-, Feier- oder Aktionstag im September Kategorie:Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950 Kategorie:Veranstaltung in Sachsen Kategorie:Migrationsgedenken