Klang ist das dritte und zugleich letzte Studioalbum der britischen Indie-Rock-Band The Rakes. Es erschien am 23. März 2009 über V2 Records. Vorab wurde die Single 1989 veröffentlicht.

Titelliste You're In It That's The Reason The Loneliness Of The Outdoor Smoker Bitchin' In The Kitchen The Woes Of The Working Women 1989 Shackleton The Light From Your Mac Mullers Rachet The Final Hill

Produktion Das Album wurde von Chris Zane in einem Ost-Berliner Studio aufgenommen und produziert. Die Entscheidung dazu lag bei Frontman und Sänger Alan Donohoe, der es damit begründete, dass die Londoner Musikszene so langweilig sei und sich die Bandmitglieder nach etwas mehr inspirierenden Umgebungen sehnten. auf AngryApe.com (englisch) Durch den Aufenthalt in Deutschland entstand auch die Idee für den Titel des Albums, Klang, außerdem lässt sich die ostdeutsche Kultur in den Liedern wiederfinden. Es ist nicht abzustreiten, dass sie von ihrer Umgebung während der Aufnahmen maßgeblich beeinflusst wurden.Review von Heather Phares auf allmusic.com (englisch)

Rezeption Professionelle Bewertungen Durchschnittsbewertung Quelle Bewertung Metacritic 65 %Klang: The Rakes auf metacritic.com (englisch) Weitere Bewertungen Quelle Bewertung Allmusic New Musical Express The Guardian The Skinny Spin PopMatters MusicOMH laut.de Martina Kellner von laut.de beschrieb Klang als „[...] Scheibe, die wieder die raueren, spröderen Seiten der Band hervor kehrt und damit deutlich mehr an den Erstling Capture/Release erinnert“. Trockene und lärmende Gitarren ständen nun wieder im Vordergrund und „Donahues charakteristisch kratzige Stimme lenkt das Geschehen nach wie vor maßgeblich“. Es wirke dabei „schön unpoliert, stellenweise aber auch etwas zu schnelllebig und gedankenlos“, wirkliche Ohrwürmer gebe es auf dem Album nicht, da die meisten Lieder eine eher „flüchtige Unterhaltung“ bieten.Martina Kellner: Die Reise nach Berlin setzt keine neuen Maßstäbe. auf laut.de

In der Rezension von intro.de bezeichnet Christian Steinbrink Klang als ein Album, das den Hang der Rakes zur „[...] trockene[n] Harmonik der Strokes [und] Spuren vom Britpop-Glam der Futureheads oder Libertines“ widerspiegelt. Zwar habe es mit keinem Titel eine Chance einen Hit zu landen, aber „die Platte funktioniert als geschichtsbewusste, nicht zu anbiedernde und spielerisch-rau arrangierte Facette innerhalb der britischen Poplandschaft [...] bestens.“Christian Steinbrink: auf intro.de

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Album (Indie-Rock) Kategorie:Album 2009