Leffrinckoucke (westflämisch Leffrinkhoeke) ist eine französische Stadt mit Einwohnern (Stand: ) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Dunkerque und zum Kanton Dunkerque-2. Die Einwohner werden Leffrinckouckois genannt.

Geografie Leffrinckoucke gehört zu den nördlichsten Gemeinden Frankreichs. Sie grenzt im Norden und Nordosten an die Nordsee mit einem drei Kilometer langen Strand. Umgeben wird Leffrinckoucke von den Nachbargemeinden Ghyvelde im Osten, Uxem im Südosten, Téteghem im Südwesten sowie Dünkirchen im Westen.

Durch die Gemeinde führt die Autoroute A16. mini|links|hochkant=2.0|Strand bei Leffrinckoucke

Geschichte Die Menapier siedelten in der Gegend. Erwähnt wird Leffrinckoucke erstmals 1241 in einer Urkunde Thomas II. von Piemont, Graf von Flandern. 1874 wurde das Fort in den Dünen angelegt. Etwas später, 1879, die Batterie von Zuydcoote. Im Ersten Weltkrieg befand sich hier ein Flugfeld. Diese Einrichtungen wurde im Zweiten Weltkrieg von der Wehrmacht in den Atlantikwall integriert.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2020Einwohner 2509 3192 5307 5244 4641 4949 4571 4411 4150 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Kirche Jésus-Ouvrier mini|„Fort des Dunes“

Städtepartnerschaft Mit der polnischen Stadt Węgorzewo in der Woiwodschaft Ermland-Masuren besteht seit 1992 eine Partnerschaft.

Persönlichkeiten Michel Hidalgo (1933–2020), Fußballspieler und -trainer Christian Synaeghel (* 1951), Fußballspieler

Literatur Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 752–753.

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