mini|Baldachin des Vermählungsbrunnen mini|Wohnort Ulrichsplatz

Johann Baptist Divall, auch Johann Baptist Dival, (* 1672 in Sigilletto (Gemeinde Forni Avoltri) als Giovanni Battista Di Val; † 22. November 1746 in Sankt Ulrich (Wien)) war ein Glockengießer. Er ist ab 1709 in Wien nachweisbar und wohnte „Bei den sechs Schimmeln“ – heute Ulrichsplatz 12, im 7. Gemeindebezirk Wiens.

Werke Seine Glocken sind heute noch in der Wiener Karlskirche, der Alserkirche, der Rochuskirche, in der Pfarrkirche Grinzing und in einigen Kirchen Niederösterreichs erhalten. Media 8 – Verein zur Bearbeitung und Veröffentlichung von Medien entsprechend dem franziskanischen Weg, "Die Dreifaltigkeitskirche der Minoriten in Wien 8 - Der Glockengießer"

Berühmtheit erlangte er vor allem durch den Bronzebaldachin des Vermählungsbrunnens am Hohen Markt, den er nach den Entwürfen von Johann Bernhard Fischer von Erlach auf Basis des vormalig aufgestellten Holzmodells 1732 gegossen hatte.

Eine Glocke aus 1723 in der Pfarrkirche Zöbing.

Nachkommen Weitere Glocken mit dem Gießernamen "Divall" sind im bayerischen Raum zwischen 1786 und 1847 nachgewiesen und könnten in direkter Nachkommenschaft entstanden sein (siehe Diskussion).

Einzelnachweise

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