mini|phoenix-Logo Der phoenix Preis ist ein deutscher Filmpreis für Dokumentarfilme. Er wird vom Ereignis- und Dokumentationskanal Phoenix seit 2015 in Zusammenarbeit mit dem Film Festival Cologne jährlich gestiftet.
Geschichte 2001 stifteten die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender WDR und ZDF den Phoenix-Dokumentarfilmpreis, der bis 2005 auf dem internationalen Film- und Fernsehfestival Cologne ConferenceKlaus Katz: Am Puls der Zeit. 50 Jahre WDR. Band 3: Der Sender im Wettbewerb, 1985–2005. Kiepenheuer und Witsch, Köln 2006, ISBN 3-462-03582-7, S. 181. (CoCo) in Köln vergeben wurde. Der Preis war mit 10.000 D-Mark (bzw. 5.000 Euro) dotiert. Ihm folgte in Köln ein durch die AZ Media gesponserter Dokumentarfilmpreis.WDR-Intendant Pleitgen weist Gerüchte zurück. In: Kölner Stadtanzeiger, 11. Mai 2006. Die Entscheidung wurde damit begründet, dass es unzumutbar sei, für den neuen Sponsor Spiegel TV die Programme zu präsentieren.Vgl. Ulrike Langer: Medienland ist abgebrannt. In: Die Welt, 17. Mai 2006, Nr. 114, S. 30.
2009 wurde dann durch die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen und phoenix ein neuer Dokumentarfilmpreis, inklusive Förderpreisen für Projektideen, gestiftet. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird auf Vorschlag einer Jury unter Vorsitz des WDR-Intendanten vergeben., ARD, abgerufen am 21. Juli 2014. Weitere Juroren waren u. a. Michael Hirz, Christoph Minhoff und Michael Schmid-Ospach., Phoenix, abgerufen am 21. Juli 2014.
Seit 2015 wird der phoenix Preis während des Film Festival Cologne vergeben. Ausgezeichnet wird der beste Dokumentarfilm in den Wettbewerbsreihen Top Ten TV und Best of Cinema Documentary.
Preisträger
2001: Jung (Krieg) – Im Land der Mudschaheddin von Fabrizio Lazzaretti und Alberto VendemmiatiReiner Brückner: "Im Land der Mudschaheddin", Doku, Samstag, 22.15 Uhr, Phoenix. In: Die Welt, Jg. 51, 29. September 2001, Nr. 228, S. TV1. 2002: War Photographer von Christian FreiPHOENIX-Preis für "War Photographer", Chronik der ARD, abgerufen am 22. Juli 2014. 2003: The Last Just Man von Steven SilversSchuld und Bekenntnis. Preisgekrönte Phoenix-Doku über den Völkermord in Ruanda. In: Der Tagesspiegel, Nr. 18254, 28. September 2003, S. 34. 2004: One Shot von Nurit Kedar„One Shot“ ist der vierte Preisträger. In: General-Anzeiger, 23. Juni 2004, S. 38. 2005: Die Jungs aus dem „Klingelpütz“ von Bettina BraunMaike Schiller: Die Jungs aus dem "Klingelpütz". In: Hamburger Abendblatt, 12. Oktober 2005, Nr. 238, S. 8. 2006: 2007: 2008: 2009: Otzenrath 3° kälter von Jens Schanze und Judith Malek-MahdaviPreisgekrönter Film zeigt moderne Welt im Wandel. In: General-Anzeiger, 23. Juni 2009, S. 18. 2010: Die Anwälte – Eine deutsche Geschichte von Birgit SchulzEmmanuel van Stein: Phoenix-Dokumentarfilmpreis geht an "Die Anwälte". In: Kölner Stadt-Anzeiger, 22. September 2010. 2011: 2012: 2013: 2014: 2015: The Look of Silence von Joshua Oppenheimer 2016: Das Land der Erleuchteten von Pieter-Jan de Pue (Produzent Christian Beetz) 2017: Kevin Macdonald 2018: Under the Wire von Christopher Martin 2019: One Child Nation von Nanfu Wang 2020: ACASA - MY HOME von Radu Ciorniciuc 2021: My Childhood, My Country: 20 Years in Afghanistan von Phil Grabsky 2022: The Matchmaker von Benedetta Argentieri 2023: Olfas Töchter von Kaouther Ban Hania
Weblinks Film Festival Cologne: phoenix Preis
Einzelnachweise
Kategorie:Filmpreis (Deutschland) Kategorie:Dokumentarfilm als Thema Kategorie:Film (Köln) Kategorie:Westdeutscher Rundfunk Kategorie:Erstverleihung 2001 Kategorie:Phoenix (Fernsehsender)