Cornelius Keller (* 16. August 1931 in DonaueschingenBiographische Daten nach Bild der Wissenschaft, Januar 1979 mit seinem Aufsatz Plutonium um uns herum.; † 23. Mai 1994 in Karlsruhe) war ein deutscher Chemiker und Professor, der sich mit der Radiochemie und Kernchemie der schweren Elemente (Transurane/Actinoide), der Festkörperchemie und Komplexchemie befasste.
Keller studierte Chemie an der Technischen Hochschule Karlsruhe mit der Promotion in Anorganischer Chemie 1957. Ab 1959 war er im Kernforschungszentrum Karlsruhe (KfK). Nach der Habilitation 1964 wurde er 1970 Professor für Radiochemie in Karlsruhe. 1975 wurde er Leiter der Schule für Kerntechnik am Kernforschungszentrum Karlsruhe und Direktor am Kernforschungszentrum.
Transurane Keller schrieb ein Lehrbuch zur Chemie der Transurane, mit dem Titel The Chemistry of the Transuranium Elements (1972), das auch ins Japanische übersetzt wurde. Das Buch aus der Serie Kernchemie in Einzeldarstellungen knüpft an das klassische Werk von Seaborg und Katz (1954) an.
Als Nachfolger dessen gilt wiederum das Werk von Morss et al. Transuranium Elements: A Half Century (1992) und folglich die aktuelle Standardreferenz, ebenfalls von Morss et al., The Chemistry of the Actinide and Transactinide Elements (2011).
Schriften
Als Einzel- oder Mitautor in Gmelins Handbuch, z. B. der Band Thorium
Siehe auch
Jens Volker Kratz und Karl Heinrich Lieser
Einzelnachweise
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