Wolfgang Kiéck (* 29. Juli 1946 in Hamburg-Blankenese) ist ein deutscher Politiker und ehemaliger Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft für die SPD.
Leben und Wirken Nach dem Abitur 1966 am Hamburger Wirtschaftsgymnasium am Lämmermarkt studierte Wolfgang Kiéck Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg. 1972 ging er als kaufmännischer Angestellter zur Hamburger Hochbahn AG und wurde Abteilungsleiter im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (PR und Werbung).
1966 trat Kiéck in die SPD ein, 1972 in die Gewerkschaft ÖTV. Im März 1974 rückte der in Hamburg lebende Kiéck als Abgeordneter in die Hamburger Bürgerschaft nach. Artikel 38a der Hamburgischen Verfassung besagt, dass ein Parlamentarier, der zum Senator berufen wird, sein Mandat bis zum Ende seiner Amtszeit ruhen lassen muss. Diese Vorschrift bewirkte, dass Kiéck wegen verschiedener Senatorenwechsel mehrfach mitten in der Wahlperiode in das Parlament ein- (etwa 1977) und wieder ausrücken müsste. Endgültig schied er mit Ende der Wahlperiode 1986 aus.
Wolfgang Kiéck hatte geheiratet und bekam zwei Kinder.Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 629.
Literatur Hinnerk Fock (Redaktion): Handbuch der Hamburgischen Bürgerschaft – Personalien, 11. Wahlperiode. Seiten 195/196, 42 und 52 Hinnerk Fock (Redaktion): Handbuch der Hamburgischen Bürgerschaft – Personalien, 9. Wahlperiode. Seite 35
Einzelnachweise
Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1946 Kategorie:Mann