Michael Lessky (* 16. August 1960 in Wien) ist ein österreichischer Dirigent.

Leben Michael Lessky wurde als Sohn von Friedrich Lessky geboren und studierte zunächst Klavier, Orgel und Kirchenmusik am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien und Jazz-Theorie am Konservatorium der Stadt Wien. Im Jahre 1986 begann er seine Dirigentenausbildung bei Karl Österreicher an der Wiener Musikhochschule, die er im Jahre 1992 abschloss. Zwischen 1991 und 1995 war er Hospitant bei Claudio Abbado an der Wiener Staatsoper und beim Gustav Mahler Jugendorchester.

Sein Debüt mit der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie und den Solisten Ildikó Raimondi, Hans Peter Blochwitz und Bernd Weikl gab er im Jahre 1995 mit dem Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn im Wiener Musikverein.

Im Jahre 1983 gründete er die Capella Francescana und 1997 die Junge Philharmonie Wien. In den Jahren 1999 und 2000 war Lessky künstlerischer Leiter der Opernfestspiele St. Margarethen und dirigierte dort Produktionen der Zauberflöte und des Nabucco. Er absolvierte Auftritte und schuf CD-Produktionen mit internationalen Solisten im In- und Ausland, wobei die Schwerpunkte seiner Tätigkeit das Werk Schuberts und die Werke Mahlers und Bruckners sind.Michael Lessky in: Webpräsenz des Musiklexikons Österreich abgerufen am 13. Juli 2014Biografie auf der Website von Michael Lessky abgerufen am 13. Juli 2014

Repertoire (Auszug) Oper Mozart: Così fan tutte Mozart: Die Zauberflöte Schubert: Rosamunde Schubert: Lazarus Verdi: Nabucco

Sakralwerke, Chor, Orchester Beethoven: Messe in C-Dur op. 86 Bruckner: Te Deum in C-Dur Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45 Britten: Missa brevis D-Dur für Knabenchor und Orgel op. 63 Charpentier: Messe de Minuit Duruflé: Requiem op. 9 für Solisten, Chor, Orchester und Orgel Dvořák: Messe D-Dur op. 86 für Soli, gem. Chor und Orgel Fauré: Requiem für Sopran, Bariton, Chor und Orchester Op. 48 Gounod: Cäcilienmesse G-Dur Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum op. 21 Mozart: Große Messe in c-Moll KV 427/414a Rossini: Petite Messe solennelle Saint-Saëns: Oratorio de Noël op. 12 Schumann: Requiem für Mignon aus Goethes Wilhelm Meister op. 98b für Soli, Chor und Orchester Verdi: Messa da Requiem Vierne: Messe solennelle cis-Moll für Chor und zwei Orgeln op. 16

Symphonische Werke Bach: Brandenburgische Konzerte Nr. 3 und Nr. 6 Berg: Lyrische Suite für Streichquartett Berlioz: Symphonie fantastique op. 14 Bernstein: Divertimento Liszt: Les Préludes Mahler: Das Lied von der Erde Prokofjew: Symphonie classique Nr. 1 D-Dur op. 25 Ravel: Boléro Schubert: Rosamunde, großes romantisches Schauspiel mit Chören, Musikbegleitung und Tänzen Strauss: Also sprach Zarathustra Takács: Der Kahnfahrer im Mond, eine Bühnenmusik Tschaikowski: Der Nussknacker Wagner: Walkürenritt Webern: Langsamer Satz für Streichquartett

Solokonzerte Debussy: Danse sacrée – Danse profane Gershwin: Rhapsody in Blue Glass: Violinkonzert Haydn: Sinfonia concertante Hindemith: Trauermusik für Violine und Streicher Schnittke: Concerto grosso Nr. 2 für Violine, Cello und Orchester Schubert: Rondo für Violine und Streichorchester (Streichquartett) A-Dur D 438 Willi: Trompetenkonzert

Zeitgenössische Musik Dallinger: Deutsches Requiem für gemischten Chor und Orgel Doderer: Für Orchester. Orchesterstudie DWV 19 Maderna: Cinque danze Nono: Y su sangre ya viene cantando (Nr. 2 aus dem Epitaffio für García Lorca) für Flöte und kleines Orchester Pärt: Missa Syllabica für vierstimmig gemischten Chor a cappella bzw. mit Orgel Pernes: Der Hirt auf dem Felsen, Orchesterfassung der Konzertarie von Franz Schubert

Weblinks Website von Michael Lessky abgerufen am 13. Juli 2014

Einzelnachweise

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