Eberhard Sauppe (* 5. Dezember 1924 in Möhrsdorf bei Kamenz (Sachsen); † 18. Juni 2014 in Hannover) war ein deutscher Bibliothekar und Hochschullehrer.

Leben und Wirken Eberhard Sauppe war das einzige Kind seiner Eltern Walter und Johanna Sauppe. Nach dem Abitur im Jahr 1944 studierte er von 1945 bis 1950 englische, russische, italienische und deutsche Philologie an der Universität Leipzig. Das Staatsexamen für das höhere Lehramt erhielt er 1949. Von 1951 bis 1952 machte er eine Ausbildung zum wissenschaftlichen Bibliothekar an der Deutschen Staatsbibliothek in Ost-Berlin, wo er noch bis 1958 arbeitete. Sauppe promovierte 1955 an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig über Wordsworths Wendung zur Natur und zum Landleben. 1958 flüchtete er mit seiner Familie nach Westberlin.Nachruf auf Prof. Dr. von Gudrun Behm-Steidel in Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie : vereinigt mit Zentralblatt für Bibliothekswesen ; ZfBB ; Organ des wissenschaftlichen Bibliothekswesens. Frankfurt/M.: Klostermann, , ZDB-ID 201077x, Bd. 61.2014, 4–5, S. 319–321 Er arbeitete bis 1967 an der Bibliothek der Technischen Hochschule Karlsruhe (heute KIT-Bibliothek), bevor er an die Technische Informationsbibliothek in Hannover wechselte, wo er lange Zeit als stellvertretender Leiter tätig war. Ab 1979 begründete und prägte er den Studiengang Bibliothekswesen an der Fachhochschule Hannover (heute Hochschule Hannover) maßgeblich mit. von Gudrun Behm-Steidel in INETBIB. Abgerufen am 2. Juli 2014. Während seiner Zeit als Professor 1980 bis 1985 lehrte er vor allem Bibliotheksbetriebslehre. Trotz Ruhestands war er noch bis 1992 lehrend und beratend an der Fachhochschule Hannover tätig.

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