Adelbert Wilhelm Hilmar Rüdiger Graf vom Hagen (* 15. März 1868 in Möckern; † 12. März 1947 in Testorf)Geneall.net.: Adelbert Wilhelm Hilmar Rüdiger, Graf von Hagen. Majoratsherr und Erbschenk im Herzogtum Magdeburg, war ein deutscher Großgrundbesitzer und Hofbeamter. mini|hochkant|Schloss Möckern aus der Luft gesehen. Leben Rüdiger vom Hagen war Sohn des Majoratsherrn Graf Hilmar vom Hagen aus dem Hause der Grafen vom Hagen und der Martha geb. von der Schulenburg. Die Künstlerin Aga vom Hagen war eine Schwester.
Nach dem Besuch der Klosterschule Ilfeld studierte er an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn bzw. der Landwirtschaftlichen Hochschule Bonn-Poppelsdorf, der Friedrichs-Universität Halle, der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin und der Ludwig-Maximilians-Universität München Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Rechtswissenschaften. 1890 wurde er Mitglied des Corps Borussia Bonn.Karl Rügemer (Hrsg.): Kösener Korps-Listen von 1798 bis 1910. Verlag der Academischen Monatshefte, Druck Verlagsanstalt Carl Gerber GmbH München, Starnberg 1910, 19 (Corps), (Lfd. Nr. dort) 634. Graf vom Hagen wurde Fideikommissherr auf Möckern. Er war Erbschenk im Herzogtum Magdeburg.
In erster Ehe war er mit Erika von Itzenplitz (1872–1906) verheiratet. Sie hatten die beiden Söhne Adelbert (* 1900–1961) als Erbe auf dem Herrschaft Möckern und Jost (1902–1995), der 1937 die spätere MdB Marlies von Rochow-Gollwitz heiratete.
Aus seiner zweiten Ehe mit Marianne Freiin von Finck (1882–1971), Tochter des Rudolf Karl von Finck und der Marianne Freiin Dathe von Burgk, entstammten ebenfalls zwei Söhne, Hilmar (1912–1944) und Hubertus (1914–1941), die beide als Offiziere im Zweiten Weltkrieg starben.Matthias Graf von Schmettow (Hrsg.): Gedenkbuch des deutschen Adels. (Hauptband), In: Aus dem Deutschen Adelsarchiv. Band 3, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1967, S. 119.
1945 enteignet lebte Rüdiger Graf vom Hagen danach in Testorf in Holstein, seine Witwe zunächst in Uslar, dann in Bad Kissingen.
Literatur Friedrich Karl Devens: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1827–1902. Selbstverlag, Düsseldorf 1902, S. 223. G. G. Winkel: Biographisches Corpsalbum der Borussia zu Bonn 1821–1928. Selbstverlag, Druck Wailandt AG, Aschaffenburg 1928, S. 219. Digitalisat mit Bildportrait Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. Teil A (Uradel. 1942). Jg. 115. (Letztausgabe), Justus Perthes, Gotha 1941, S. 238–239. Hans Friedrich von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler, Walter von Hueck, u. a.: Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser. A (Uradel). 1958. Band III, Band 18 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Glücksburg/Ostsee 1958, , S. 185–187.
Einzelnachweise
Rudiger Kategorie:Landwirt (Deutschland) Kategorie:Hofbeamter Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Titulargraf Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1868 Kategorie:Gestorben 1947 Kategorie:Mann