Ranggen ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Bezirk Innsbruck-Land in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Telfs.

Geografie Ranggen liegt in einer Mulde der Inntalterrasse, westlich von Innsbruck bzw. in der östlichen Fortsetzung des Inzinger Berges.

Das eigentliche Rangger Ortsgebiet gliedert sich in ein Außer-, Ober- und Unterdorf. Dazu kommen noch gassenartige Verdichtungen und Weiler, die das Bild der Kulturlandschaft prägen. Eine siedlungsgeographische Besonderheit ist der Ansitz Ferklehen (in der Talsohle nahe Unterperfuss gelegen), dessen Name sich von „Fergen“ ableitet, womit ursprünglich das Recht gemeint war, die Innfähre bei Zirl zu betreuen. Nach dem Bau der Innbrücke (1482) bezog sich dann das Fergenrecht auf die Brückeninstandhaltung.

Durch Ranggen fließt der Rettenbach. Der höchste Berg ist das Rangger Köpfl mit

Gemeindegliederung Außerdorf Oberdorf Unterdorf Wartfeldgasse Vorstatt Leithenweg Hauptstraße Oberanger Obere Gasse Riedpuite Viehscheide Ried Itzlranggen Blachfeld Omesberg Niedere Wiese Ferklehen Pfarrwiese

Nachbargemeinden

Geschichte In Mittelalter und Früher Neuzeit hatte das Prämonstratenserstift Wilten (Innsbruck) bedeutsame Besitzungen in Ranggen. Es führte hierzu eine eigene Archivlade unter der Bezeichnung „Lutzlranggen“ (von mittelhochdeutsch lützel, lützelig = klein, wenig), was heute sprachlich im Ortsried Itzlranggen abgebildet ist.

Bevölkerungsentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten mini|Pfarrkirche Ranggen mini|Ansitz Ferklehen mini|Flurkapelle Osums

Katholische Pfarrkirche Ranggen hl. Magnus Ansitz Ferklehen Wirtskapelle Viehscheid-Kapelle Flurkapelle Osums

Wirtschaft und Infrastruktur mini|Volksschule und Kindergarten

Wirtschaftssektoren Von den 28 landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 wurden 13 im Haupt-, 13 im Nebenerwerb und je eine von einer Personengesellschaft und einer juristischen Person geführt. Diese letzte bewirtschaftete fast die Hälfte der Flächen. Die wichtigsten Arbeitgeber im Dienstleistungssektor waren die Bereiche freiberufliche Tätigkeiten, soziale und öffentliche Dienste und der Handel. WirtschaftssektorAnzahl BetriebeErwerbstätige2011200120112001Land- und Forstwirtschaft 1)28343419Produktion9102119Dienstleistung41185532 1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Arbeitsmarkt, Pendeln Von den über 500 Erwerbstätigen, die 2011 in Ranggen wohnten, arbeiteten 83 in der Gemeinde, über achtzig Prozent pendelten aus.

Verkehr Radweg: Nach Ranggen führt vom Inntal aus über ca. 5 Kilometer und 200 Höhenmeter eine beliebte Fahrradstrecke.

Sport Erwähnenswert ist eine der längsten Naturrodelbahnen mit einer Länge von fast 8 km und einer Höhendifferenz von ca. 950 m.

Politik Gemeinderat Für den Gemeinderat werden elf Mandatare gewählt. Partei 2022 201620102004ProzentStimmenSitzeProzentStimmenSitze%Sitze%Sitze Gemeinsam für Ranggen10042611 48,06 334 6 44,59547,285 Bürgermeisterteam mit Manfred Spiegl 37,70 262 4 44,43533,884 FPÖ Ranggen 14,24 99 1 Bürgerliste SPÖ10,99118,842 mini|Gemeindeamt

Bürgermeister Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 27. Februar 2022 statt. Markus Baumann wurde mit 100 % (448 Stimmen) als Bürgermeister gewählt.

Wappen Eine grüne Stufe im Wappen der Gemeinde Ranggen bezeichnet deren Lage an der Inntalterrasse. Zugleich verbildlicht der leicht schräge Treppenabsatz den „Abhang“ bedeutenden Ortsnamen. Der Drache weist einerseits als Beizeichen des heiligen Magnus auf dessen Pfarrpatronanz, andererseits auf den gefährlich steil abfallenden „Reißenden Ranggen“, nach dem die Gemeinde benannt worden ist.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort am Inn Kategorie:Stubaier Alpen Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Innsbruck-Land