Miriam Meyerhoff (* 30. Mai 1964) ist eine neuseeländische Linguistin. Sie lehrt als Professorin für Linguistik an der University of Oxford. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Soziolinguistik.Personenangaben zu Miriam Meyerhoff im Verzeichnis der Library of Congress - Abgerufen am 13. Juni 2014.

Leben Miriam Meyerhoff beendete 1985 ihr Master-Studium der Linguistik an der , an der sie zusätzlich 1990 ein einjähriges Diplomstudium im Fach absolvierte. Ihren Doktorgrad erlangte sie 1997 mit ihrer Dissertation an der unter der Betreuung von , , und .Informationen zur Dissertation von Miriam Meyerhoff - Abgerufen am 13. Juni 2014.Angaben zu Miriam Meyerhoff im Personalverzeichnis der Victoria University of Wellington - Abgerufen am 13. Juni 2014.

Von 1997 bis 2000 arbeitete sie an der und wechselte 2001 an die , wo sie zunächst als Lehrbeauftragte, später als Dozentin und ab 2006 als Professorin für Soziolinguistik tätig wurde. In Edinburgh gründete sie die Forschungsgruppe , in der sich sowohl Angestellte als auch heimische und ausländische Studierende mit sprachbezogenen Fragestellungen befassten. Zusammen mit ihren Doktoranden organisierte sie in den Jahren 2009 und 2010 die . Weiterhin arbeitete sie als Gastprofessorin an der , der und der sowie als Seminarleiterin an der , der und an Grund- und weiterführenden Schulen in Großbritannien und Neuseeland.

Im Juli 2010 zog sie nach und lehrte an der . Sie lebte in und lehrte an der , an der sie u. a. zur Nkep-sprechenden Gemeinschaft von in Vanuatu forschte. Seit 2020 ist sie an der University of Oxford.

2024 wurde Meyerhoff zum Mitglied der British Academy gewählt.

Forschung Miriam Meyerhoff forscht auf dem Gebiet der Soziolinguistik. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören: Sprachvarietäten und Sprachwandel Zusammenhang zwischen Geschlecht und Sprache Pidgin- und Kreol-Sprachen (darunter vor allem Bislama und andere Kreol-Sprachen aus dem Pazifik-Raum sowie die in Bequia auf St. Vincent und die Grenadinen gesprochenen Kreol-Sprachen) die Varietäten des Englischen (vor allem des in Neuseeland gesprochenen Englisch) Sprachverwendung in sozialen Netzwerken Wahrnehmung und Haltung in Bezug auf Sprachverwendung und Sprecher.

Von 2010 bis 2013 arbeitete Meyerhoff an einem Projekt zu der Sprachvariation und dem Sprachwandel der N’kep-Sprache, die von einer kleinen Gemeinschaft in auf der Insel Espiritu Santo in Vanuatu gesprochen wird. Dieses Forschungsprojekt wurde von der Forschungsgruppe gefördert und bestand in der Beschreibung der Sprachverwendung in mit Hinblick auf die soziolinguistische Perspektive der Sprachvariation. Die N’kep-Sprache ist durch die starken Einflüsse des Bislama und des Englischen von Spracherosion () bedroht. Miriam Meyerhoff hatte schon während ihrer Promotionsphase in den Jahren 1994 bis 1995 auf den Inseln Espiritu Santo und Malo gearbeitet und kehrt seitdem regelmäßig nach Vanuatu zurück.

Weiterhin arbeitet sie an einigen laufenden Korpus-Studien zum Thema Sprachkontakt und Kreolisierung. Dazu zählen ein Projekt zum Bequia-Kreol, das auf und den Grenadinen gesprochen wird, an dem sie zusammen mit ‘‘ von der in , Kanada, arbeitet und ein Projekt zum Spracherwerb von jugendlichen Einwanderern in und , an dem sie zusammen mit ‘‘ von der , England, arbeitet.

Sie war zusammen mit Umberto Anslado von der Herausgeberin der .

Publikationen

Weblinks Professor Miriam Meyerhoff am All Souls College der University of Oxford

Einzelnachweise

Kategorie:Linguist Kategorie:Hochschullehrer (University of Oxford) Kategorie:Mitglied der British Academy Kategorie:Absolvent der Victoria University of Wellington Kategorie:Neuseeländer Kategorie:Geboren 1964 Kategorie:Frau