Emil Leyde (* 8. Januar 1879 in Nürnberg; tot aufgefunden am 12. Januar 1955 in Berlin (West)) war ein Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann und Filmproduzent.
Leben Der Sohn des späteren Sächsischen Hofphotographen Fritz Leyde und seiner Frau Louise, geb. de Suplicy, stieß 1915 als Regisseur zum Film. Er trat in den folgenden Jahren vereinzelt auch als Drehbuchautor, Produzent und Kameramann hervor, ehe er seine filmische Tätigkeit schon nach wenigen Produktionen wieder einstellte.
Leyde war zunächst von 1902 bis 1914 mit der gebürtigen Italienerin Emilia Piccini verheiratet.Stadtarchiv Dresden, Heiratsregister Standesamt Dresden I, Nr. 1333/1902 (online auf Ancestry.com, kostenpflichtig) Nach ihrem Tod ehelichte er 1915 in Wien die Erzieherin Jenny Foitzick.Lutherische Stadtkirche Wien, Trauungsbuch Band 39, Nr. 187/1915 (online auf Matricula)
Anfang 1955 beging er gemeinsam mit seiner Frau Suizid durch Vergiftung.Landesarchiv Berlin, Sterberegister Standesamt Wilmersdorf von Berlin, Nr. 104/1955 (online auf Ancestry.com, kostenpflichtig; zu seiner Frau vgl. den nächstfolgenden Eintrag Nr. 105/1955)
Filmografie (Auswahl) 1915: Das Kriegspatenkind 1916: Einen Jux will er sich machen 1918: Sonnwendhof 1919: Die lichtscheue Dame 1919: Alte Zeit – neue Zeit 1919: Die Czàrdàsfürstin 1919: Wem gehört das Kind? 1920: Alpentragödie 1923: ...und es ward Licht! (Fiat Lux) 1924: Die Rieseneishöhlen des Dachsteins
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Kameramann Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Person (Stummfilm) Kategorie:Geboren 1879 Kategorie:Gestorben 1955 Kategorie:Mann