Lison ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Calvados in der Region Normandie. Sie gehört zum Arrondissement Bayeux und zum Kanton Trévières.

Toponymie Lison leitet sich aus dem romanischen Namen Lisius oder aus dem germanischen Namen Liuso ab und ist von der lateinischen Eigentumsnachsilbe -o/-onis gefolgt. René Lepelley: Dictionnaire étymologique des communes de Normandie. Presses universitaires de Caen, ISBN 2-905461-80-2, S. 160.

Geografie Lison liegt rund neun Kilometer von Isigny-sur-Mer und 15 Kilometer von Saint-Lô entfernt im Regionalen Naturpark Marais du Cotentin et du Bessin in der Landschaft Bessin.

Geschichte Im Zweiten Weltkrieg wurde Lison am 11. Juni 1944 von der deutschen Besatzung befreit.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2016Einwohner 573 588 515 515 479 453 475 448 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Georges in neugotischem Stil

Bahnverkehr Lison befindet sich an den Bahnstrecken Paris-Cherbourg und Lison-Lamballe. Die letztere Strecke verbindet Rennes mit Caen und somit die Bretagne mit der Normandie. Früher war Lison ein wichtiger Rangierbahnhof, wo bis zu 200 Eisenbahner arbeiteten.

Persönlichkeiten Fernande Albany (1889 in Lison – 1966), Schauspielerin

Lison in der Kunst Lokomotive Lison, in La Bête Humaine (Émile Zola, 1890)

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Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Normandie